PDA

Um die vollständige Version des Beitrags (mit allen Bildern und Grafiken) anzuzeigen, bitte auf den Titel klicken : Spinnfischen mit oder gegen die Strömung


Mühle
03.05.2002, 16:57
Hallo Leute,
mich würde mal interessieren, wie ihr Euch beim Spinnfischen am Bach (oder Fluß) die Strömung zunutze macht! Ich z.B. angele eigentlich ausschließlich nur noch mit der Strömung, d.h. ich werfe schräg stromauf und hole mit der Strömung ein. Das erfordert ein wenig Übung, da man zum Rotieren des Spinners minimal über der Fließgeschwindigkeit liegen sollte. Holt man zu langsam ein, so rotiert der Spinner nicht richtig; holt man zu schnell ein, haben die Fische kaum Zeit den Köder zu nehmen. Insgesamt muß ich jedoch sagen, daß dieses Spinnfischen im Ergebnis dem Spinnfischen stromab deutlich überlegen ist. Man kann auch viel mehr varieren (Tempo, Tiefe, Führung). Die Frage, ob man besser stromab oder stromauf spinnt, ist sicherlich fast so alt, wie die Angelart selbst, aber trotzdem immer wieder interessant wie ich finde.

Mich würde interessieren, wer gegenteilige Erfahrungen gemacht hat, oder wer sich die Strömung noch anderweitig zunutze macht!

Gruß und Petri Heil! Mühle

til
03.05.2002, 18:17
Ich bin auch Anhänger vom mit der Strömung Spinnen. Sehe als weitere Vorteile: Anhieb sitzt besser, weil weniger Strömungsdruck auf der Schnur. Man sucht das Gewässer auch besser ab: Man stelle sich vor einen Wurf stromauf am eigenen Ufer einen Quer bis ans andere Ufer und einige dazwischen. So, und jetzt bitte bildhaft vorstellen, welche Linien die Köder beschreiben. Und dann dasselbe mit Würfen Stromab. Seht ihrs? Ich glaube Stromab ist auch er dir Fluchtrichtung eines kleinen Fischchens, sowie natürlich die Richtung in der alle schwächlichen Wesen im Fluss gehen, also die Richtung in der sich potentielle Beuts bewegt!
Aber Trotzdem: Ich fang auch Fische beim stromauf Spinnen. Z.B. wenn ich mühsam an ein Platz gekraxelt bin, wird alles angeworfen, was geht, egal ab stromauf oder -ab.

Franky
03.05.2002, 19:59
Moin,

ich fische meistens mit Gufi oder Twister in der Weser. Dabei werfe ich stromauf und lassen den Köder stromab an die Kante treiben und zupf den dann sachte ran. Teilweise krachts schon mittenmang in der Strömung oder auch lange vor der Kante.

HuchenAlex
04.05.2002, 19:03
Tag Kollegen..

fische ich auf Forellen, werfe ich den Spinnköder leicht schräg stromauf, sodaß er schnell auf Tiefe kommt und lasse in dann quer zur Strömung und dann gegen diese spielen, bis er langsam an mein Ufer gedrückt wird. Meist ist dabei kaum noch Kurbeln notwendig, da bei uns meistens relativ starke Strömung herscht. Die meisten Bisse erfolgen, wenn der Köder aus dem tiefen Waser langsam ins seichtere gedrückt wird, da die Forellen meist noch schnell attackieren, bevor er außer Reichweite ins Flache kommt.

Bei reinem Einholen mit die Strömung ist erstens die Hängergefahr recht hoch, und zweitens bewegt sich der Köder m.E. dann zu schnell über die Fische weg. Das ist aber sicherlich von der Stärke der Strömung und auch von der Größe des Gewässers abhängig. Inkleineren Flüssen ist es tatsächlich meist besser, sich den Fischen gegen die Strömung zu nähern und auch von dort zu befischen.

Beim Huchenfischen dagegen ist eine äußerst langsame Köderführung unerläßlich, weshalb ich hier eher leicht stromab werfe und den Köder einfach von gelegengtlichem Heben und Senken unterbrochen in der Strömung spielen lasse, ohne wirklich viel zu kurbeln dabei. Das Ködergewicht wird dabei so gewählt, daß der immer schön in Grundnähe läuft. Das erfordert einiges an Gewässerkenntnis, wie tief es genau ist, wo Hindernisse sind usw, ist aber der mit Abstand am erfolgversprechendste Weg.


Grüße aus OÖ und PH,
Alex



Datenschutzerklärung | Impressum | Kontakt





Webtipp: pilgern-heute.de