MichaelB
21.03.2002, 17:47
Moin,
etwas spät, aber da ich z.Zt keinen PC zur Verfügung habe gibt´s jetzt erst einen Bericht vom 16.3. auf Fehmarn.
Angekommen gegen 12Uhr in Burg erst die Wattis geholt, bevor wir (mein Bruder und ich) uns mit Marco bei McFress treffen wollten schonmal am Camping in Wulfen den kräftigen Wind und die gute Brandung bestaunt. Nach dem jetzt schon obligaten Fettklops und einem kurzen Klönschnack mit Marco und ab an die Küste.
Süd-Ost um 5, also erstmal nach Marienleuchte. So früh hatte ich uns schon Chancen erhofft, dort endlich auch mal angeln zu können; andere aber auch, vor allem noch früher als wir, mittags gegen halb zwei waren schon neun Leute dort!
Also schnell den Abgang gemacht und mal in Niobe schaun, dort würde es auch etwas gemütlicher zugehn als so direkt im Ostwind... dort wurde aber grad abgesteckt für den Daiwa-Cup.
Ab da ging eine wahre Odyssee über die Insel los, Gahlendorf stand fast unter Wasser, Staberdorf "war mir irgendwie nix", an der Belitz-Werft waren gegen kurz nach drei natürlich schon alle guten Plätze besetzt und Miramar neben dem Jugendheim stand auch so gut wie komplett unter Wasser.
Zwischendurch wurde uns von einem gut informierten Spion ;) per Handy mitgeteilt, welche Strände alle "vercupt" waren.
So blieb uns eigentlich nur noch, die Wattis zu verschenken und unverrichteter Dinge nach Hause zu fahren, ;+ oder... genau, nach Presen zu fahren. Mit diesem Strand hatte ich aus dem letzten Jahr noch "eine Rechnug offen", mein erstes Angeln dort bei bestem Ostwind endete abends gegen neun mit abgerissenen Keuleschnüren voll entnervt im Kraut.
Damit uns die Unentschlossenheit nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte haben wir auch sofort die Sachen aus dem Auto genommen und sind ab an den Strand, in der Hoffnung auch einen guten Platz abzubekommen.
Aber welch Wunder, wir waren die einzigen dort! Also gleich ab an die Top-Stelle, aufgebaut und die Wattis ins Wasser geworfen.
Abends um sechs hatte ich Dorsch Nummer eins an Land. 48cm und schon einen Haken im Maul... danach ging es Schlag auf Schlag, bis halb neun hatte ich drei, mein Bruder vier Dorsche, der Kleinste 43cm. Auffallend war, daß alle Fische auf ein und die selbe :g Farbe der Lockperlen gebissen haben, weder mit Rot noch mit nachleuchtenden Fluo-Perlen war was zu machen.
Dann passierte nix mehr, außer daß der Wind drehte, das Wasser ablief, die Brandung immer schlapper wurde und wir einsahen, an diesem Tag nicht die Helden der Ostsee zu werden. Also haben wir gegen halb zehn angefangen zusammen zu packen, beim Reinholen hatte ich noch einen 35er am Haken, ein nicht ernst genug gemeinter Versuch, uns umzustimmen ;) ich habe ihn wieder laufen lassen. Mein Bruder hatte ein ähnliches Exemplar dran, der hatte weniger Glück.
Das war also unser zweites Brandungsangeln dies Jahr und für mich eine echte "Versöhnung" mit dem Strand in Presen, eigentlich wollte ich dort ja nie wieder hin...
Gruß
Michael
P.S.: was ich aber absolut nicht verstanden habe: wieso um alles in der Welt wird ein Händlercup bei solchen Bedingungen an der Nord- und Westseite der Insel abgehalten? Uns konnte es ja nur recht sein... :q
etwas spät, aber da ich z.Zt keinen PC zur Verfügung habe gibt´s jetzt erst einen Bericht vom 16.3. auf Fehmarn.
Angekommen gegen 12Uhr in Burg erst die Wattis geholt, bevor wir (mein Bruder und ich) uns mit Marco bei McFress treffen wollten schonmal am Camping in Wulfen den kräftigen Wind und die gute Brandung bestaunt. Nach dem jetzt schon obligaten Fettklops und einem kurzen Klönschnack mit Marco und ab an die Küste.
Süd-Ost um 5, also erstmal nach Marienleuchte. So früh hatte ich uns schon Chancen erhofft, dort endlich auch mal angeln zu können; andere aber auch, vor allem noch früher als wir, mittags gegen halb zwei waren schon neun Leute dort!
Also schnell den Abgang gemacht und mal in Niobe schaun, dort würde es auch etwas gemütlicher zugehn als so direkt im Ostwind... dort wurde aber grad abgesteckt für den Daiwa-Cup.
Ab da ging eine wahre Odyssee über die Insel los, Gahlendorf stand fast unter Wasser, Staberdorf "war mir irgendwie nix", an der Belitz-Werft waren gegen kurz nach drei natürlich schon alle guten Plätze besetzt und Miramar neben dem Jugendheim stand auch so gut wie komplett unter Wasser.
Zwischendurch wurde uns von einem gut informierten Spion ;) per Handy mitgeteilt, welche Strände alle "vercupt" waren.
So blieb uns eigentlich nur noch, die Wattis zu verschenken und unverrichteter Dinge nach Hause zu fahren, ;+ oder... genau, nach Presen zu fahren. Mit diesem Strand hatte ich aus dem letzten Jahr noch "eine Rechnug offen", mein erstes Angeln dort bei bestem Ostwind endete abends gegen neun mit abgerissenen Keuleschnüren voll entnervt im Kraut.
Damit uns die Unentschlossenheit nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte haben wir auch sofort die Sachen aus dem Auto genommen und sind ab an den Strand, in der Hoffnung auch einen guten Platz abzubekommen.
Aber welch Wunder, wir waren die einzigen dort! Also gleich ab an die Top-Stelle, aufgebaut und die Wattis ins Wasser geworfen.
Abends um sechs hatte ich Dorsch Nummer eins an Land. 48cm und schon einen Haken im Maul... danach ging es Schlag auf Schlag, bis halb neun hatte ich drei, mein Bruder vier Dorsche, der Kleinste 43cm. Auffallend war, daß alle Fische auf ein und die selbe :g Farbe der Lockperlen gebissen haben, weder mit Rot noch mit nachleuchtenden Fluo-Perlen war was zu machen.
Dann passierte nix mehr, außer daß der Wind drehte, das Wasser ablief, die Brandung immer schlapper wurde und wir einsahen, an diesem Tag nicht die Helden der Ostsee zu werden. Also haben wir gegen halb zehn angefangen zusammen zu packen, beim Reinholen hatte ich noch einen 35er am Haken, ein nicht ernst genug gemeinter Versuch, uns umzustimmen ;) ich habe ihn wieder laufen lassen. Mein Bruder hatte ein ähnliches Exemplar dran, der hatte weniger Glück.
Das war also unser zweites Brandungsangeln dies Jahr und für mich eine echte "Versöhnung" mit dem Strand in Presen, eigentlich wollte ich dort ja nie wieder hin...
Gruß
Michael
P.S.: was ich aber absolut nicht verstanden habe: wieso um alles in der Welt wird ein Händlercup bei solchen Bedingungen an der Nord- und Westseite der Insel abgehalten? Uns konnte es ja nur recht sein... :q