Um die vollständige Version des Beitrags (mit allen Bildern und Grafiken) anzuzeigen, bitte auf den Titel klicken : Jerken in glasklarem Wasser
In meinem favorisiertem See hatte ich im Sommer leichte Trübung und ein Meer von Kraut. Seit nunmehr drei Wochen ist das Kraut vollkommen verschwunden und der See ist glasklar geworden. Das hatte zur Folge, dass sich das Beißverhalten vollkommen geändert hat. Nachläufer und Atacken sind Fehlanzeige. Mitlerweile habe ich mir so meine Gedanken über Sichtbarkeit des Vorfaches, Schnur, Wirbel etc gemacht. Obwohl ich schon meine recht helle Schnur mit einem Edding schwarz gemalt habe, hat sich am Beißverhalten nichts geändert. Was haltet Ihr denn vielleicht vom Vorschalten einer monofilen Schnur?
Hat jemand schon Erfahrungen in so klarem Wasser machen können?
Gruß Jörg
hallo jörg #h
ich glaube nicht, du meinst das vorschalten einer monofilen in form einer hardmono vor den köder? denn davon würd ich dir abraten! ne beleibte lady raspelt dir die mono in nullkommanix durch :( wie präsentierst du denn die baits im moment? das klassische jerken, wie wir´s in der wärmeren jahreszeit praktizieren, bringt jetzt keinen erfolg mehr. langsame köderführung ohne extreme schläge sind jetzt den härten und langen zügen vorzuziehen. die hechte schrauben ihren stoffwechsel dermaßen zurück, daß sie´s tunlichst vermeiden werden, einen schnell- und hart geführten jerk hinterzusteigen.
langsame gleitbahnen, mit spitzwinkligen zügen und permanenten und auch längeren stops sind jetzt weitaus erfolgreicher. hinzu kommt noch, daß dein pool, an welchem du fischst, keine extremen tiefen (5m+) aufweisen sollte, da sich esox in diese zurückzieht. sach doch einfach mal was zu den tiefenstrukturen in deinem gewässer #h
Hallo Jörg,
spiel mal etwas mit den Köderfarben. Jetzt, da sich bei uns das Wasser deutlich aufgeklart hat, läuft bei mir der Crappie mit Abstand am besten. Im Frühjahr/Sommer war es hingegen ein silbergrauer Buffalo der dem Crappie "davonlief".
Das Flexonit ist übrigens auch in klarem Wasser fast unsichtbar. Der Stahl scheint das Licht zu absorbieren. Mono (auch Hardmono), da schließe ich mich Jirko uneingeschränkt an, ist nicht die beste Wahl.
Mein See ist durchgehend ca. 0,70 - 1,20 m, also es gibt nicht wirklich große Mulden, wo sich der Hecht verstecken kann. Das Schlagtempo habe ich so dezimiert, dass es mir vorkommt, der Köder kommt nie mehr zum Boot.
Farbentechnisch habe ich alles durch, von bedeckt bis knallig. Ich fische am liebsten mit Mediumködern, da ich so längere Pausen einlegen kann.
Wie sieht es aus, zwischen Vorfach und Geflochtener ein Stück Monofile einzu-
bauen? Hat das schon einer mal versucht? Oder ist die Dehnung da schon zu groß?
Gruß Jörg
Hallo Jörg,
kannst Du auf jeden Fall probieren #6 ,
Ich würde ca. 2-3m / 0,30 mm Monofile zwischen Vorfach und Geflochtene setzen. Aber denke daran, dass Vorfach wenigstens 40 cm lang zu machen. Und achte auf Schwachpunkte an der Schnur während Du fischst. Sonst kommst Du zu ungeahnten Wurfweiten...
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