Michel
12.08.2001, 00:19
Hi Leute!
Hier also der versprochene Bericht zu meinem Angelurlaub vom 4.8-11.8.01.
Also vorab muß ich sagen das leider nicht alles so geklappt hat, wie ich mir mein erstes mal Brandungsangeln und die faht zum Gelben Riff vorgestellt habe.
Am 4.8. erreichte ich mit meinen Eltern unsren Ort Nr.Lyngby (keine Ahnung wo für das Nr. steht). Der kleine Ort liegt 30km südlich von Hirtshals direkt an der Nordsee. Nach dem wir alles ausgepackt hatten ging ich gleich runter zum Strand um die Gegend zu erkunden und in der Hoffnung Anglern zu begegnen um sie "auszuquetschen". Aber da war niemand, kein einzigster Angler weit und breit. Außerdem waren auch keine Buhnen oder Mohlen vorhanden, die es dort angeblich so heufig geben soll. Ich hatte schon meine eine Brandungsrute mitgenommen in der Hoffnung das ich Wattwürmer finden würde. Da dies nicht der Fall war machte ich ein par Übungswürfe um schon mal zu sehen wie weit ich komme. Ich dachte mir:"Das ist aber noch verbesserungsbedürftig." Am nächsten Tag wollte ich Wattwürmer auftreiben. Leichter gesagt als getan. In einem Laden der weit und breit der Einzigste war bekam ich dann eine vollkommen überteuerte Packung mit leicht angegammelten Würmern. Dann gings auch schon los mit der Angelei doch die Freude wehrte nicht lange. Ich hatte kein Krallenblei und selbst mein 200g Blei blieb nicht auf seinem Fleck und bei jedem Einholen hatte ich Kraut dran und die Würmer waren im nu aufgebraucht. Die Ruhe bewaren, Krallenblei kaufen und Wattwürmer beschaffen war jetzt die Deviese. Am Montag wollte ich dann das auch machen und auch schon die Fahrt zum Riff klar machen. Wir vereinbahrten eine 4-Stündige Hochseeangelfahrt auf der MS-Michael am Dienstag, so zu sagen als Vorgeschack auf den Mittwoch wo es zum Gelben Riff gehen sollte. (MS Hals) Ich war total happy und aufgeregt. Die 4 Stundenfahrt war ganz o.k., links von mir voll die Anfänger mit Leihgerät und rechts von mir die Profies. Ich fühlte mich so ganz wohl, mein Vater, der Nichtangler war auch nicht mit, sodass mir jede Blamage erspart blieb. Und dann passierte das, was ich befürchtet hatte: Die dümmsten Angler fangen die dicksten Fische. Ein Kerl der noch nie zuvor ne Angel in der Hand hatte fing den ersten Dorsch an Bort.(fast ausschließlich Dorsche) Nach einem untermaßigen Dorsch, und zwei Stunden später war ich leicht verzweifelt. Der Kapitän, der mich anscheinend von anfang an in sein Herz geschlossen hatte, guckte in die Körbe und sah meinen Leeren und zeigte mit dem Finger drauf und sah mich vorwurfsvoll an. "Kommt noch",sagte ich und tröstete mich damit das die Körbe zu meiner Rechten auch noch leer waren. Doch dann zuckte es und meine Rute bog sich, wie ich es noch nie erlebt hatte.(ok.,o.k der schwerste der bisher dran hing war ein Leng mit 8 Pfund und 90cm letztes Jahr in Norge) Ich war total aufgeregt und als der Dorsch mit dem Gaff gehakt wurde viel mir ein Stein vom Herzen. 10 Pund und 75 cm. Ihr lacht vielleicht über so einen Fang, aber für mich war es bisher mein Größter. Der Kerl hatte den Pilker total verschluckt, sodass ich einen neuen ran machen musste. Der Kapitän kam wieder vorbei, sah meinen Fang und schüttelte meine Hand. Es war der größte Fisch der an diesem Tag an Bort gefangen wurde. Der Profieangler rechts neben mir blieb leer aus. Wie´s weiter ging(Gelbes Riff) erfahrt ihr in Teil 2.[2 Mal bearbeitet. Als letztes von Michel am 11-08-2001 um 23:24.]
Hier also der versprochene Bericht zu meinem Angelurlaub vom 4.8-11.8.01.
Also vorab muß ich sagen das leider nicht alles so geklappt hat, wie ich mir mein erstes mal Brandungsangeln und die faht zum Gelben Riff vorgestellt habe.
Am 4.8. erreichte ich mit meinen Eltern unsren Ort Nr.Lyngby (keine Ahnung wo für das Nr. steht). Der kleine Ort liegt 30km südlich von Hirtshals direkt an der Nordsee. Nach dem wir alles ausgepackt hatten ging ich gleich runter zum Strand um die Gegend zu erkunden und in der Hoffnung Anglern zu begegnen um sie "auszuquetschen". Aber da war niemand, kein einzigster Angler weit und breit. Außerdem waren auch keine Buhnen oder Mohlen vorhanden, die es dort angeblich so heufig geben soll. Ich hatte schon meine eine Brandungsrute mitgenommen in der Hoffnung das ich Wattwürmer finden würde. Da dies nicht der Fall war machte ich ein par Übungswürfe um schon mal zu sehen wie weit ich komme. Ich dachte mir:"Das ist aber noch verbesserungsbedürftig." Am nächsten Tag wollte ich Wattwürmer auftreiben. Leichter gesagt als getan. In einem Laden der weit und breit der Einzigste war bekam ich dann eine vollkommen überteuerte Packung mit leicht angegammelten Würmern. Dann gings auch schon los mit der Angelei doch die Freude wehrte nicht lange. Ich hatte kein Krallenblei und selbst mein 200g Blei blieb nicht auf seinem Fleck und bei jedem Einholen hatte ich Kraut dran und die Würmer waren im nu aufgebraucht. Die Ruhe bewaren, Krallenblei kaufen und Wattwürmer beschaffen war jetzt die Deviese. Am Montag wollte ich dann das auch machen und auch schon die Fahrt zum Riff klar machen. Wir vereinbahrten eine 4-Stündige Hochseeangelfahrt auf der MS-Michael am Dienstag, so zu sagen als Vorgeschack auf den Mittwoch wo es zum Gelben Riff gehen sollte. (MS Hals) Ich war total happy und aufgeregt. Die 4 Stundenfahrt war ganz o.k., links von mir voll die Anfänger mit Leihgerät und rechts von mir die Profies. Ich fühlte mich so ganz wohl, mein Vater, der Nichtangler war auch nicht mit, sodass mir jede Blamage erspart blieb. Und dann passierte das, was ich befürchtet hatte: Die dümmsten Angler fangen die dicksten Fische. Ein Kerl der noch nie zuvor ne Angel in der Hand hatte fing den ersten Dorsch an Bort.(fast ausschließlich Dorsche) Nach einem untermaßigen Dorsch, und zwei Stunden später war ich leicht verzweifelt. Der Kapitän, der mich anscheinend von anfang an in sein Herz geschlossen hatte, guckte in die Körbe und sah meinen Leeren und zeigte mit dem Finger drauf und sah mich vorwurfsvoll an. "Kommt noch",sagte ich und tröstete mich damit das die Körbe zu meiner Rechten auch noch leer waren. Doch dann zuckte es und meine Rute bog sich, wie ich es noch nie erlebt hatte.(ok.,o.k der schwerste der bisher dran hing war ein Leng mit 8 Pfund und 90cm letztes Jahr in Norge) Ich war total aufgeregt und als der Dorsch mit dem Gaff gehakt wurde viel mir ein Stein vom Herzen. 10 Pund und 75 cm. Ihr lacht vielleicht über so einen Fang, aber für mich war es bisher mein Größter. Der Kerl hatte den Pilker total verschluckt, sodass ich einen neuen ran machen musste. Der Kapitän kam wieder vorbei, sah meinen Fang und schüttelte meine Hand. Es war der größte Fisch der an diesem Tag an Bort gefangen wurde. Der Profieangler rechts neben mir blieb leer aus. Wie´s weiter ging(Gelbes Riff) erfahrt ihr in Teil 2.[2 Mal bearbeitet. Als letztes von Michel am 11-08-2001 um 23:24.]