petrikasus
20.09.2004, 12:12
Moin @all,
in der letzten Zeit hab ich relativ viel über die Barben gelesen. Von Beifängen im Rhein bis zu den Monstern in Andalusien. Bisher habe ich immer nur Baby-Barben erwischt und wollte endlich mal ernsthafte Barben erwischen. So dann wieder am letzten Samstag:
5:15 Uhr zur vollständigen Verwirrung meines Katers aufgestanden#d , ihm Fressen hingestellt, Sachen zusammengepackt und um 6:00 Uhr losgefahren.
6:45 am Rhein in Orsoy angekommen und blöd geguckt#d . Die Stelle, auf die ich mich eigentlich setzen wollte war mist. Der Pegel ist soweit runter, daß ich bei der Steinpackung keine Chance hätte einen Fisch zu keschern.
Also 100 Meter weiter auf die Kiesbank an der letzten Buhne. Futter gemischt, Ruten aufgebaut und bei 3 Würfen 2 Montagen verloren. War echt nervig und verlustreich.:c
Hab dann eine Stelle in der Kehrströmung gefunden, wo es keine Hänger gab.
Um 8:40 Uhr der erste echte Biß. Zwei heftige Rupfer auf einer starken, aber sehr weichen Rute. Anhieb - Widerstand - und dann erst mal nichts. 10 Sekunden keine Bewegung. Dann ging die Post ab. Der D-Zug ging raus in die Hauptströmung und nahm dabei mächtig Schnur von der Rolle.
Mit der verd.... weichen Rute konnte ich den Fisch nicht wirklich beeindrucken|gr:. Irgendwann bekam ich ihn wieder auf die Stelle, wo er ungefähr gebissen hatte. Dann ein Schreck: Kaum noch Widerstand - der Bursche schwamm in der Kehrströmung geradewegs auf mich zu.
Am Buhnenkopf angekommen stand er dann wieder in der Strömung und gab noch mal richtig Gas. Im klaren Wasser konnte ich ihn aus 5 Metern Entfernung das erste mal sehen. Sah recht ordentlich aus. Nun gab er auch auf. Das Keschern war dann doch noch mal heikel - weil - er passte nicht wirklich in meinen Kescher. Irgendwie ging es dann doch und er war an Land.
|laola:
Meine Montage war ein 1 Meter No-Knot Haarvorfach mit 1,5cm Käsewürfel, 4-er Haken, ein paar Maden auf der Hakenspitze und ein Futternetz mit 100g Blei. Das Futter bestand aus geriebenen Emmentaler, Parmesan, Maden, Grundfutter und Paniermehl für den besseren Halt.
Nachdem ich bisher nur Baby-Barben erwischt hatte, war das meine erste echt amtliche Barbe|stolz:.
Zu hause machte sie 63cm auf dem Zollstock unsichtbar und die Küchenwaage sprach 2890 Gramm.
Bis um 12:00 Uhr konnte ich noch fischen, dann hatte ich auch meinen letzten Futterkorb Vater Rhein geopfert und Bleie waren auch keine mehr da. Ab ins Auto, Sonnenschein also Dach auf, Grönemeier an und nach Hause. Mein Kater kreiste|uhoh: wie ein angesengter um meinen Rucksack mit der Barbe. Fischreste schmeckten ihm aber erst, nach dem sie gegrillt war.
Fazit: wird wohl nicht meine letzte Barbe sein, allerdings werde ich wohl endlich eine zweite Heavy-Feeder kaufen.
in der letzten Zeit hab ich relativ viel über die Barben gelesen. Von Beifängen im Rhein bis zu den Monstern in Andalusien. Bisher habe ich immer nur Baby-Barben erwischt und wollte endlich mal ernsthafte Barben erwischen. So dann wieder am letzten Samstag:
5:15 Uhr zur vollständigen Verwirrung meines Katers aufgestanden#d , ihm Fressen hingestellt, Sachen zusammengepackt und um 6:00 Uhr losgefahren.
6:45 am Rhein in Orsoy angekommen und blöd geguckt#d . Die Stelle, auf die ich mich eigentlich setzen wollte war mist. Der Pegel ist soweit runter, daß ich bei der Steinpackung keine Chance hätte einen Fisch zu keschern.
Also 100 Meter weiter auf die Kiesbank an der letzten Buhne. Futter gemischt, Ruten aufgebaut und bei 3 Würfen 2 Montagen verloren. War echt nervig und verlustreich.:c
Hab dann eine Stelle in der Kehrströmung gefunden, wo es keine Hänger gab.
Um 8:40 Uhr der erste echte Biß. Zwei heftige Rupfer auf einer starken, aber sehr weichen Rute. Anhieb - Widerstand - und dann erst mal nichts. 10 Sekunden keine Bewegung. Dann ging die Post ab. Der D-Zug ging raus in die Hauptströmung und nahm dabei mächtig Schnur von der Rolle.
Mit der verd.... weichen Rute konnte ich den Fisch nicht wirklich beeindrucken|gr:. Irgendwann bekam ich ihn wieder auf die Stelle, wo er ungefähr gebissen hatte. Dann ein Schreck: Kaum noch Widerstand - der Bursche schwamm in der Kehrströmung geradewegs auf mich zu.
Am Buhnenkopf angekommen stand er dann wieder in der Strömung und gab noch mal richtig Gas. Im klaren Wasser konnte ich ihn aus 5 Metern Entfernung das erste mal sehen. Sah recht ordentlich aus. Nun gab er auch auf. Das Keschern war dann doch noch mal heikel - weil - er passte nicht wirklich in meinen Kescher. Irgendwie ging es dann doch und er war an Land.
|laola:
Meine Montage war ein 1 Meter No-Knot Haarvorfach mit 1,5cm Käsewürfel, 4-er Haken, ein paar Maden auf der Hakenspitze und ein Futternetz mit 100g Blei. Das Futter bestand aus geriebenen Emmentaler, Parmesan, Maden, Grundfutter und Paniermehl für den besseren Halt.
Nachdem ich bisher nur Baby-Barben erwischt hatte, war das meine erste echt amtliche Barbe|stolz:.
Zu hause machte sie 63cm auf dem Zollstock unsichtbar und die Küchenwaage sprach 2890 Gramm.
Bis um 12:00 Uhr konnte ich noch fischen, dann hatte ich auch meinen letzten Futterkorb Vater Rhein geopfert und Bleie waren auch keine mehr da. Ab ins Auto, Sonnenschein also Dach auf, Grönemeier an und nach Hause. Mein Kater kreiste|uhoh: wie ein angesengter um meinen Rucksack mit der Barbe. Fischreste schmeckten ihm aber erst, nach dem sie gegrillt war.
Fazit: wird wohl nicht meine letzte Barbe sein, allerdings werde ich wohl endlich eine zweite Heavy-Feeder kaufen.