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langelandsklaus
21.08.2004, 09:04
Habe ich gerade online in R&R gelesen - Die Nachricht finde ich erschreckend ! :v


Mittelmeer ohne Tune!
Katerstimmung bei den französischen Big Gamern: Bei Ihren Meisterschaften Anfang August starteten 51 Angelyachten für drei Tage lang vom südfranzösischen Hafen Sete aus, um auf Tun zu angeln. Gerade mal ein einziger Tun wurde dabei an Bord geholt! Und weil dieser mit 54 Kilo unter dem Mindestwertungsgewicht von 100 Kilo lag, gibt's dieses Jahr keinen französischen Big Game Meister. Experten machen die professionelle Tunfischerei verantwortlich, die sich kaum an gesetzliche Vorgaben hält und massiven Raubbau am Mittelmeertun betreibt. Viele Angler hätten bereits ihre Boote und Ausrüstungen verkauft, da der Tunfang mit der Angel extrem rückläufig ist, berichtet uns Patrice Biousse, französischer Big Game Experte und Erfinder des Hochseeangel-Simulators, der auf dem Rute&Rolle-Sportfischer-Center der boot Düsseldorf dieses Jahr für Begeisterung gesorgt hatte.

Seeteufelfreund
21.08.2004, 09:27
Es sind aber nicht nur die Thune !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die ganzen Anreinerstaaten sollten sich mal vor Augen halten,wie lange noch ??????
Was man da manchmal auf den lokalen Fischmärkten sieht,ist erschreckend !!!

Petri Seeteufelfreund

Tiffy
21.08.2004, 09:32
Leider Leider :(

Tunfische am Abgrund
Fischfangflotten jagen selbst in bislang unzugänglichen Regionen.


Einst waren Tunfische in den Weltmeeren zahlreich, heute sind sie zu einer bedrohten Art geworden. Das gilt nicht etwa nur für die atlantischen sondern auch für die Bestände im Mittelmeer. Beim jährlichen Tunfisch-Schlachten vor der sizilianischen Insel Favignana etwa herrscht gähnende Leere in den Netzen.

Experten fordern seit Jahren Gesetze, die zum Schutz der Populationen beitragen können, denn die Zahl der Großfische nimmt stark ab. Nach Aussagen von Fischereifachleuten der Uno zeigt die Jagd auf die begehrten Fische sogar kriminelle Züge. Nicht von ungefähr, bringt doch ein einzelner Blauflossen-Tunfisch auf dem Tokioter Fischmarkt 150.000 Dollar.

Zwei Umstände verschärfen die Situation zudem: Der eine ist die hochtechnisierte Jagd, so dass die Tiere nicht einmal mehr die in tiefem Wasser mehr sicher vor dem Fang sind. Gravierend ist zudem, dass Fangquten nicht nur zu hoch angesetzt, sondern nicht einmal eingehalten werden. Viele Fischer machen ungenaue und falsche Angaben.

UNO-Experten kritisieren vor allem die große Zahl privater Fangflotten, die sehr oft von staatlichen Behörden gedeckt werden. "Es ist kein plötzlicher Abfall der gefangenen Fische, sondern vielmehr ein extrem langsames aber fatales Ende der Fischerei", meint Carl Safina, Umweltfachmann vom Blue Ocean Institute in Long Island, New York. Safina verweist in seinen Aussagen immer wieder auf Studien wie etwa die der University of British Columbia in Vancouver, die schon 2001 darauf hinwies, dass viele Fischbestände um bis zu 85 Prozent zurückgegangen sind. Die Forscher kritisierten darin vor allem China, das sehr häufig falsche Angaben über die Menge der gefangenen Fische machen. Eine ähnliche Studie der Dalhousie University in Nova Scotia spricht sogar von einem Rückgang von 90 Prozent. Besonders betroffen davon sind Tunfische.

Am ärgsten betroffen sind die Großfische im Mittelmeer. Dort werden etwa 20 Prozent aller Tunfische gefangen. Extrem gefährdet sind die Blauflossen-Tunfische aber auch im Atlantik und Pazifik. Jahrhundertelang galten sie als billiges Nahrungsmittel. Safina sieht die Gefahr insbesondere darin, dass die Fische, die bis zu 30 Jahre alt werden und bis zu 600 Kilogramm wiegen, nicht schnell genug nachwachsen. In den frühen 50-er Jahren wurden weniger als 500.000 Tonnen gefangen, 2001 stieg die Zahl auf 3,7 Millionen Tonnen. Ein Experte der Welternährungsorganisation FAO gab an, dass die Zahl der Tunfische, egal in welchen Ozeanen, überall sinkt. Besonders drastisch und bezeichnend für die globale Situation sei die Tatsache, dass die Sizilianer den besten Tunfisch nach Japan verkaufen und dafür den billigeren nach Italien importieren.

Quelle ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])

Ist schon traurig wie es mit dem Fischbestand in unseren Meeren immer weiter Bergab geht :(

Seeteufelfreund
21.08.2004, 09:50
Gott sei Dank gibt es ja Präparatoren !!!!!!!!!!!



Petri Seeteufelfreund

Udo Mundt
21.08.2004, 17:40
Wie lange wird es denn noch dauern, bis der Letzte merkt, daß man Geld nicht essen kann :e :e :e

Queequeg
22.08.2004, 19:57
@Udo

bis dann, wenn es unwiderruflich zu spät ist-leider-.



Gruß und Petri Queequeg



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