Sockeye
25.07.2004, 17:50
Ich hatte schon Teile des Berichtes in Angeln Weltweit, Zwischenbericht Alaska gepostet, aber ein kompletter Bericht wird zu lang, so dass ich ihn in Fischarten aufteile.
Hier nun der Bericht
Heilbutt angeln in Homer
Mittwoch hiess es um 4:00 aufstehen. Ersteinmal 2 Tassen Kaffee reingeschuettet und dann ging es los. Die 80 Meilen nach Homer, den Sterling Highway hinunter, vergingen wie im Flug, obwohl man nur 55 m/h fahren darf. Zuerst durch die typischen Waelder mit freien Tundra Flaechen auf denen sich die Elche tummelten und dann die Kueste entlang, runter nach Homer, mit dem Blick ueber das Cook Inlet mit den verschneiten Vulkanen im Hintergrund.
Capt. Marvin begruesste uns vor dem K-Bay Charter Office mit frischem Espresso! (Weil es sonst in Amiland nur Pissbruehe gibt(die moegen das so :v ))
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Charteroffices am Homer Spit
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K-Bay Charteroffice
Im Hafen vom Homer Spit herrschte geschaeftiges Treiben und wir (eine Gruppe von 6 Personen aus der Lodge) schlaengelten uns den Weg runter zu dem Boot. Als erstes habe ich natuerlich das Geschirr inspiziert und war, wie immer, beeindruckt von den riesigen Circle Hooks.
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Heilbutt Geschirr
Capt. Marvin drehte die 2x 400PS Maschinen auf volle Kanne und wir schossen mit 32 Knoten den Heilbuttgruenden des Cook Inlets entgegen mit der, ueber dem Harding Icefields aufgehenden, Sonne im Ruecken.
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Capt. Marvin auf dem Weg zum Hotspot
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Sonnenaufgang im Cook Inlet
Nach ca. einer Stunde Fahrt, wurden die Maschinen gedrosselt und wir konnten eine Schule Buckelwale beobachten, die sich den Bauch mit Fisch vollschlugen. Zwischendrin sprangen noch Silberlschse, die sich hier langsam sammelten fuer ihren Aufstieg im August. Einige Seeotter trieben noch verschlafen, auf dem Ruecken liegen mit den Vorderbeinen ueber der Brust verschraenkt auf der spiegelglatten See und liessen sich die Morgensonne auf den Bauch strahlen...
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Eine Schule Buckelwale
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Seeotter beim Faulenzen
Nach einer weiteren Sunde Fahrt erreichten wir Capt. Marvins, diesjaehrigen Hotspot. Das Geschirr wurde fertiggemacht und los gings. Mein 20/0 Circle Hook mit Lachskopf und Hering bekoedert, sauste am 1kg Blei in die 70m Tiefe.
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Think BIG
Die Ablaufende Flut (Tidenhub ca 12m) verursachte eine starke Stoemung, so dass ich ca 90m Schnur draussen hatte. Nachdem ich (sandigen) Bodenkontakt hatte lupfte ich das Blei alle 10-20 sec und liess es auf den Grund fallen....bis ich ein vorsichtiges Zupfen bemerkte. Dann habe ich intensiver mit dem Koeder gespielt bis sich ploetzlich meine 80-140lbs Standup im Halbkreis bog und mir beinahe aus der Hand gerissen wurde.
Der Gegner in 70m Tiefe machte einen ziemlichen Rabatz, schuttelte den Kopf und spuckte den Koeder aus...
Da ich wusste, dass der Circle Hook den Lachskopf samt Schaedel durchbohrte und damit bomenfest sass, hab ich den Koeder unten behalten und ihn weiter vor seine Nase gehalten. Dann der zweite Schlag. Wieder das typische Kopfschuetteln, aber der Circle Hook hatte sich sauber gesetzt und das hat auch der Fisch bemerkt. Er floh, nahm mir noch ca 30m Schnur von der Rolle, bis ich dazu bewegen konnte doch ein wenig Hoehe zu gewinnen.
Bei ca 30m Tiefe blieb er einfach stehen und weigerte sich wieter zu machen. Ich hab das natuerlich nicht eingesehen und an der Rute gezerrt ohne Ende - mit kaum merklichem Erfolg..Meine Arme und Ruecken schmerzten. Da schoss er in die Tiefe und meine Rolle jaulte...
...also wieder ran ans Pumpen. Ich fluchte, weil ich meinen Gurt im Auto hatte liegen lassen und sich das Rutenende in meinen Bauch und sonstwo bohrte und die Rolle kaum seitliche Stabilitaet hatte und beim Kurbel hin und her wackelte...
Das Spiel erschoepfte auch den Fisch, so dass ich ihn ohne weitere Fluchten an die Oberflaeche brachte. Es war ein wunderschoener Heilbutt von 115lbs der neben dem Boot schwamm. Als er jedoch das Gaff sah baeumte er sich ein letztes Mal auf und versuchte eine Flucht. Seine Kraft reichte jedoch nur fur 20m, die die fette Penn Rolle Ihm nicht sehr leicht machte. Danach hat er aufgegben und liess sich ohne weiteres zum Boot ziehen.
Capt. Marvin gaffte ihn souveraen und wir wuchteten ihn zu zweit ins Boot. Marvin meinte ab so 150lbs nimmt er die Harpune zur Sicherung und die Wumme holt er nur ab 400lbs raus.
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Mein Baby
Meine Arme zitterten und mein Ruecken schmerzte, aber ich war happy. Der erste Butt des Tages und dann so ein Prachtexemplar!
Hier nun der Bericht
Heilbutt angeln in Homer
Mittwoch hiess es um 4:00 aufstehen. Ersteinmal 2 Tassen Kaffee reingeschuettet und dann ging es los. Die 80 Meilen nach Homer, den Sterling Highway hinunter, vergingen wie im Flug, obwohl man nur 55 m/h fahren darf. Zuerst durch die typischen Waelder mit freien Tundra Flaechen auf denen sich die Elche tummelten und dann die Kueste entlang, runter nach Homer, mit dem Blick ueber das Cook Inlet mit den verschneiten Vulkanen im Hintergrund.
Capt. Marvin begruesste uns vor dem K-Bay Charter Office mit frischem Espresso! (Weil es sonst in Amiland nur Pissbruehe gibt(die moegen das so :v ))
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Charteroffices am Homer Spit
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K-Bay Charteroffice
Im Hafen vom Homer Spit herrschte geschaeftiges Treiben und wir (eine Gruppe von 6 Personen aus der Lodge) schlaengelten uns den Weg runter zu dem Boot. Als erstes habe ich natuerlich das Geschirr inspiziert und war, wie immer, beeindruckt von den riesigen Circle Hooks.
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Heilbutt Geschirr
Capt. Marvin drehte die 2x 400PS Maschinen auf volle Kanne und wir schossen mit 32 Knoten den Heilbuttgruenden des Cook Inlets entgegen mit der, ueber dem Harding Icefields aufgehenden, Sonne im Ruecken.
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Capt. Marvin auf dem Weg zum Hotspot
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Sonnenaufgang im Cook Inlet
Nach ca. einer Stunde Fahrt, wurden die Maschinen gedrosselt und wir konnten eine Schule Buckelwale beobachten, die sich den Bauch mit Fisch vollschlugen. Zwischendrin sprangen noch Silberlschse, die sich hier langsam sammelten fuer ihren Aufstieg im August. Einige Seeotter trieben noch verschlafen, auf dem Ruecken liegen mit den Vorderbeinen ueber der Brust verschraenkt auf der spiegelglatten See und liessen sich die Morgensonne auf den Bauch strahlen...
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Eine Schule Buckelwale
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Seeotter beim Faulenzen
Nach einer weiteren Sunde Fahrt erreichten wir Capt. Marvins, diesjaehrigen Hotspot. Das Geschirr wurde fertiggemacht und los gings. Mein 20/0 Circle Hook mit Lachskopf und Hering bekoedert, sauste am 1kg Blei in die 70m Tiefe.
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Think BIG
Die Ablaufende Flut (Tidenhub ca 12m) verursachte eine starke Stoemung, so dass ich ca 90m Schnur draussen hatte. Nachdem ich (sandigen) Bodenkontakt hatte lupfte ich das Blei alle 10-20 sec und liess es auf den Grund fallen....bis ich ein vorsichtiges Zupfen bemerkte. Dann habe ich intensiver mit dem Koeder gespielt bis sich ploetzlich meine 80-140lbs Standup im Halbkreis bog und mir beinahe aus der Hand gerissen wurde.
Der Gegner in 70m Tiefe machte einen ziemlichen Rabatz, schuttelte den Kopf und spuckte den Koeder aus...
Da ich wusste, dass der Circle Hook den Lachskopf samt Schaedel durchbohrte und damit bomenfest sass, hab ich den Koeder unten behalten und ihn weiter vor seine Nase gehalten. Dann der zweite Schlag. Wieder das typische Kopfschuetteln, aber der Circle Hook hatte sich sauber gesetzt und das hat auch der Fisch bemerkt. Er floh, nahm mir noch ca 30m Schnur von der Rolle, bis ich dazu bewegen konnte doch ein wenig Hoehe zu gewinnen.
Bei ca 30m Tiefe blieb er einfach stehen und weigerte sich wieter zu machen. Ich hab das natuerlich nicht eingesehen und an der Rute gezerrt ohne Ende - mit kaum merklichem Erfolg..Meine Arme und Ruecken schmerzten. Da schoss er in die Tiefe und meine Rolle jaulte...
...also wieder ran ans Pumpen. Ich fluchte, weil ich meinen Gurt im Auto hatte liegen lassen und sich das Rutenende in meinen Bauch und sonstwo bohrte und die Rolle kaum seitliche Stabilitaet hatte und beim Kurbel hin und her wackelte...
Das Spiel erschoepfte auch den Fisch, so dass ich ihn ohne weitere Fluchten an die Oberflaeche brachte. Es war ein wunderschoener Heilbutt von 115lbs der neben dem Boot schwamm. Als er jedoch das Gaff sah baeumte er sich ein letztes Mal auf und versuchte eine Flucht. Seine Kraft reichte jedoch nur fur 20m, die die fette Penn Rolle Ihm nicht sehr leicht machte. Danach hat er aufgegben und liess sich ohne weiteres zum Boot ziehen.
Capt. Marvin gaffte ihn souveraen und wir wuchteten ihn zu zweit ins Boot. Marvin meinte ab so 150lbs nimmt er die Harpune zur Sicherung und die Wumme holt er nur ab 400lbs raus.
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Mein Baby
Meine Arme zitterten und mein Ruecken schmerzte, aber ich war happy. Der erste Butt des Tages und dann so ein Prachtexemplar!