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ex-elbangler
16.05.2004, 01:56
War heute am Rhein auf Aal.
Wir haben zwar schon 15 grad Wassertemp.
Aber irgendwie war nichts los.
2 Bisse=0 Fisch

War von 21.30-1.20Uhr
Ich hätte mir mehr versprochen.

Ich habe am Ufer 4 Fische liegen sehen so ca. 30-40 cm, da sie schon länger da liegen. kann ich nur schätzen, es sahen aus wie Forellen.

Mühle
16.05.2004, 02:04
War heute auch am Rhein in Bonn. Bei mir nicht mal ein ernstzunehmender Zupfer! Dafür aber sehr windig. Die Woche über sah die Sache noch ganz anders aus! Es kommen auch wieder bessere Tage.

Gruß Mühle

ex-elbangler
16.05.2004, 08:33
Windig war es auch bei mir, der wind hatte sich aber gegen 24.00uhr gelegt.

guifri
16.05.2004, 08:41
de wind hat sich aber m.e. eher in östliche richtung gedreht...

meistens schlecht am rhein.

ich wollte gestern mit twister ein paar barsche zocken und.....









fange 3 zander und hatte noch drei aussteiger. soviel bisse hatte ich lange nicht mehr am rhein. ven 19.30 uhr bis 20.30 uhr. danach nix mehr..

aber alle durften sich natürlich weiter schonen.

ex-elbangler
16.05.2004, 08:48
Wo warst du da am Rhein? Hafen, Buhne oder Strömung?
Wie gross waren die Zander?

Hab noch nie einen Raubfisch im Rhein gefangen( trotz mehrere Versuche)

guifri
16.05.2004, 09:36
Hafenausfahrt

2 Untermaßige und einer ca. 45 cm...


alle nicht groß, aber wenigstens hat mal wieder was gebissen ;-)

guifri
16.05.2004, 10:12
Hier ein Bild eines der Kleinen von gestern..

Jörg Strehlow
18.05.2004, 23:14
Hey Ex-Elbangler,

ob das mal so ein guter Tausch war, von der Elbe an den Rhein?
Mich hat vor 12 Jahren genau das gleiche Schicksal ereilt, wie Dich jetzt. Allerdings umgekehrt :q
22 Jahre meines Lebens verbrachte ich am nördlichen Oberrhein bei Worms und durfte dort Mitte der 80er die Zanderschwemme miterleben. Damals fand eine drastische Veränderung vom Hechtfluss zum Zanderfluss statt und ich fing so 300 bis 400 maßige Zander je Saison. Viel auf Köderfisch, immer mehr allerdings damals schon auf Twister. Nach der Sandoz-Katastrophe 1986 und dem damit verbundenen Fischsterben, folgten strenge Auflagen für die Industrie und das Rheinwasser wird bis heute stetig klarer. Ein massenhaftes Aufkommen an Bachflohkrebsen ist die Ursache dafür. Damit ist nach meinem Dafürhalten das Schcksal des Zanderbestandes im Rhein mittelfristig besiegelt: Zander neigen in klaren Flüssen nicht mehr zu Bestand-Explosionen, wie wir sie von früher am Rhein kennen! Das dennoch immer mal wieder gute Zanderfänge gemacht werden, liegt am gigantischen Potential meines Heimatflusses. Von den Fangergebnissen der vergangenen 15 Jahre werden wir uns dort aber wohl langsam verabschieden müssen. Ich verfolge diese Entwicklung seit mehr als zwei Jahrzehnten und habe für meine Freunde vom BLINKER auch schon darüber berichtet.
An der Elbe im Hamburger Bereich schaut es anders aus: Nach meinem Umzug nach Hamburg fing ich in den Jahren 1994, 1995 und 1996 jeweils über 1000 Zander pro Saison - nach Feierabend und an Wochenenden und ausschließlich auf Twister. Das natürliche Zanderpotential dieses "naturtrüben" Flusses im Tidenbereich ist somit wesentlich größer als das des Rheines zu seiner Spitzenzeit als Zandergewässer. Raubbau und Überfischung ließen den Bestand an der "Zanderkant" zwar Ende der 90er Jahre drastisch einbrechen, derzeit stehen wir aber am Anfang einer neuerlichen Bestands-Explosion, wie zum einen die gigantischen Fänge während meiner Angelkurse und die Alterspyramide mit massenhaft ein- bis vierjährigen Fischen in den letzten beiden Jahren beweisen.
Also: Rhein und Elbe sind wirklich zwei verschiedene paar Schuhe. Ich empfehle Dir auch am Rhein mal einen Versuch mit unserer Erfolgstechnik aus Hamburg, denn an Deutschlands größtem Strom hat sich so ein bisschen die Angewohnheit eingeschlichen, mit großen Gummiködern zu angeln. Das halte ich für einen Fehler und empfehle seit letztem Jahr auch meinen Kursteilnehmern vom Rhein und seinen Nebenflüssen unsere (wesentlich kleineren) Erfolgsköder und meine im BLINKER beschriebene "Faulenzer-Technik" für ihre Hausgewässer. Damit sind die meisten auch in meiner alten Heimat sehr gut gefahren :m
Detailiert kannst Du unser System von der Zanderkant auf meiner HP [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] nachvollziehen.
Ich wünsche Dir viel Glück am neuen Gewässer - und viel Spaß mit Welsen und Barben! Die bringen nämlich auch 'ne Menge Spaß!

Liebe Grüße von der Zanderkant, Jörg

Killerwels
18.05.2004, 23:17
Ich werde es morgen auch in der Hafeneinfahrt von Düsseldorf versuchen.....
Wenn jemand lust, hat kann er gerne vorbe kommen :-))))

ex-elbangler
19.05.2004, 11:45
Wenn ich Zeit habe und ich es finde komme ich eventuell vorbei.

321_Pesca
04.07.2007, 19:24
ma zum eigentlichen Thema Aalangeln am Rhein.

darf man fragen mit was für Vorfächern am Rhein du auf Aal fischst und welcher Köder du benutzt? @ex-elbangler

lg

321_Pesca

Wallerschreck
05.07.2007, 11:08
tauwurm aufgezogen auf 25ger Vorfach

321_Pesca
14.07.2007, 13:39
ich würde es ma mit geflochtenen Vorfächern und kleinen Dendros auf einem 6 er oder 8 er haken probieren.

interloper
14.07.2007, 18:13
Ich will dir ja nicht dazwischen reden aber wie du bitte auf geflochtene Vorfächer kommst bei Aal muss du mir doch erklären.
Welche Vorteile ergeben sich daraus hingegen Mono?
Welche erfahrungen hast du Persöhnlich damit gemacht?


Gruß Marcel

Alex26
14.07.2007, 18:23
Ich verwende wenn ich auf Aal angel auch normales Monovorfach;+

nordman
14.07.2007, 18:51
geflochtene hat beim aalangeln als vorfach auch keine vorteile, sondern nur nachteile, næmlich die geringere abriebfestigkeit zu allererst.

Forellenhunter
15.07.2007, 08:39
ich würde es ma mit geflochtenen Vorfächern und kleinen Dendros auf einem 6 er oder 8 er haken probieren.
Werde ich auch probieren, wenn der Wasserstand es wieder zulässt. Geflochtene hat den Vorteil der höheren Tragkraft und es ist Geschmeidiger. Hab bis jetzt nur gutes darüber gehört. Mit nem 8er oder 10er Haken und einer 30er oder 35er Mono ist halt nicht so toll.
Grüße
FH

Ein_Angler
15.07.2007, 13:39
Ich will dir ja nicht dazwischen reden aber wie du bitte auf geflochtene Vorfächer kommst bei Aal muss du mir doch erklären.
Welche Vorteile ergeben sich daraus hingegen Mono?
Welche erfahrungen hast du Persöhnlich damit gemacht?


Gruß Marcel

Also bei uns am Niederrhein ist das ein Vorteil nur das mann dann mehr Krabben wie Aale fängt und bei Mono wäre der Haken weg.

Mühle
15.07.2007, 13:47
Genau so isses. Verwende hier am Bonner Rhein auch nur Geflochtene als Vorfach. Bei der Menge an Krabben fischt man sonst nach ner halben Minute schon ohne Haken.

Allerdings wie richtig angemerkt, die geringe Abriebfestigkeit sorgt dafür, dass man sein Vorfach öfter als Monofile auf Abrieb kontrollieren und gegebenenfalls wechseln muss.

Gruß Mühle

nordman
15.07.2007, 13:50
wenn dir das erste mal ein 4-pfuendiger aal direkt vorm kescher die geflochtene durchgeraspelt hat, wirst du anders darueber denken... :g

ein grosser aal kann mit jeder geflochtenen ganz fix kurzen prozess machen.

Mühle
15.07.2007, 13:52
Tja, da muss man sich entscheiden: Ohne Haken fischen oder das Risiko eingehen einen Fisch zu verlieren. Die Entscheidung fällt mir recht leicht.

nordman
15.07.2007, 13:56
in dem fall wuerde ich mit stahlvorfach fischen. ich hatte næmlich schon mal das beschriebene vergnuegen. auch kein kevlarforfach oder sowas, nur monofile schnur (mindestens 0,30er, besser 0,40er) oder stahl halten den aalzæhnen sicher stand. das kann keine geflochtene.

Mühle
15.07.2007, 14:01
Ja, Stahl wäre ne Überlegung wert. Haste ne Empfehlung? Vor allem bezgl. Stärke?

Die Fälle, in denen ich mal einen gehakten Aal verloren hab, waren solche, wo sich der Aal nach dem Anbiss in den Steinen festgesetzt hat. Vorfachbruch ist mir noch nicht passiert. Kann aber sicherlich sein, dass das beim längeren Drill eines richtig kapitalen Exemplars schon mal passieren kann.

nordman
15.07.2007, 14:26
ich komme in den gewæssern, die ich bislang befischt habe, eigentlich ganz gut mit mono aus, aber die beim hechtangeln gebræuchlichen stahlsorten gehen auch fuer aal. aale sind nach meinen erfahrungen ueberhaupt nicht schnurscheu, da braucht man sich keine gedanken machen.
stahl ist aber natuerlich total unpraktisch, eine monoschnur kannst du ja ganz leicht abschneiden und nen neuen haken anknoten, wenn der aal tief geschluckt hat.

an meinem hausgewæsser gabs auch wollis, denen bin ich aus dem weg gegangen, indem ich einen meter ueber grund gefischt habe. beilæufig fængt man in vielen gewæssern so auch noch weitaus mehr aale.

ihr fischt ja im rhein eher auf kurze distanz, oder? da ist das risiko doch vergleichsweise gering. als ich mal einen wirklich kapitalen aal verloren habe, benutzte ich ein kevlarvorfach, und musst den fisch auf etwa 100m entfernung drillen. das vorfach hielt bis etwa 1m vor dem kescher... meine unmutsbekundungen waren bestimmt noch in 3 km entfernung deutlich vernehmbar...|supergri

Mühle
15.07.2007, 16:54
Hehe. Keine Frage. Wenn sowas passiert ist der nächste Tag und ein paar folgende natürlich erstmal im Arsch.:-)

Also im Rhein fische ich mitunter recht ufernah, manchmal aber auch in der stärksten Strömung. Hängt maßgeblich vom Wasserstand ab. Die Krabben sind aber, so scheint's, überall. Komischerweise hat man auch auf kurze Distanz recht schnell abgeknipste Haken.

Dass Stahl unpraktischer ist, stimmt schon. Wobei ich im Moment auch meist das Vorfach samt Aal wegpacke und ein komplett neues beködere und auswerfe. Das spart doch einige Zeit und man könnte genauso mit Stahl verfahren.

Mit dem überm Grund Fischen ist das hier sone Sache. Wie hast Du das gemacht? War es ein Fließgewässer? Hier am Rhein ist die Strömung doch recht stark und es hält mitunter nur ein 80 Gramm Blei den Köder an Ort und Stelle.

Gruß Mühle

nordman
15.07.2007, 18:21
geht trotzdem, wenn du das blei an einem langen seitenarm befestigst.;)

Mühle
15.07.2007, 19:50
naja, aber das muss man sich bei entsprechender Strömung ja mal vorstellen, da wird das Vorfach schnell zum Grund hin gedrückt.

Und: Einen langen Seitenarm stelle ich mir recht verwicklungsträchtig vor.

froggy31
17.07.2007, 23:52
Da muß ich Mühle recht geben, habe auch schon diverse versuche mit Seitenarm im Rhein gestartet und dat is immer
serhr verwicklungsträchtig. Neben natürlicher Strömung haste da nämlich noch mit dem Schiffsverkehr zu kämpfen.

Mühle
20.07.2007, 21:41
@ froggy

Dass keine Antwort mehr kommt, könnte uns rechtgeben.:-)

Ich bekomme meistens schon mit den einfachsten Montagen genug Hänger, deshalb hält sich meine Bereitschaft, groß rumzubasteln freilich in Grenzen.
Aber ich bin immer offen, für Neues!

War vorgestern nacht am Rhein und fing einen kleinen Wels, auf Aal ging nix!

Heute war ich an der Sieg und fing zwei schöne Forellen (43 und 42 cm)

Beste Grüße,

Mühle

froggy31
22.07.2007, 23:02
@mühle
Petri zu den Forelli´s warste mit der Spinne unterwegs ?
Das hab ich demnächst mal wieder vor an der Sieg...

nordman
22.07.2007, 23:14
nø, mit ner richtig zusammengebauten seitenarmmontage gibt es weder verwicklungen noch mehr hænger.

das argument mit der strømung ist allerdings richtig, die drueckt die montage auf den grund, wenn sie zu stark ist.

Mühle
22.07.2007, 23:57
Ja, genau. Allerdings in Richtung Siegen, nicht direkt in der Umgebung. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht, nachdem ich länger nicht mehr auf Forellen los war. Demnächst muss ich mal wieder die Fliegenrute rausholen...

Gruß Mühle

321_Pesca
01.08.2007, 10:01
so bin aussm urlaub wieder da und habe eure beiträge zu meiner antwort gelesen.
ich fische mit geflochtener wegen der krabben
und ich kann teilweise mit einem vorfach 3 Aale am selben tag fangen,aber vor dem nächsten angeln sollte man das Vorfach auf jeden fall nochmal überprüfen ob es in Ordnung ist.
am rhein benutzen uich und mein kollege als geflochtenes Vorfach die Schnüre von Hemingway 14er in gelb und binden die selber also keine gekauften haken.



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