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SpeedyGonzales
26.04.2004, 18:15
Na super!

die grosse Welse in AKW Philippsburg werden wohl noch grösser werden, und 3 Augen bekommen.... naja lustig ist das nicht..
aus:
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Störung in Philippsburg Kontaminiertes Wasser in Rhein abgeleitet..

Philippsburg - Vergangenes Wochenende wurde Block eins des Kernkraftwerks Philippsburg zwecks Durchführung der Jahresrevision 2004 heruntergefahren. Wie das Ministerium für Umwelt und Verkehr heute mitteilt, wurden dabei etwa 30 Kubikmeter leicht radioaktiv kontaminierten Wassers freigesetzt und über das Regenwassersystem in den Rhein geleitet. Nach einer ersten Abschätzung der EnBW betrug die dabei in den Rhein abgeleitete Strahlungsmenge ein Mega-Bequerel.

Nach Angaben des Ministeriums handelt es sich hierbei um weniger als ein Prozent des zulässigen Tageswerts. Die effektive Dosis sei für die Bevölkerung vernachlässigbar klein, heißt es aus Stuttgart. Die Ursachen für die Freisetzung des kontaminierten Wassers liegen bisher noch im Dunkeln. Gutachter des Ministeriums untersuchen jedoch das Ereignis bezüglich der Ursachen und Auswirkungen. Die Landesanstalt für Umweltschutz wurde mit Messungen der angefallenen Strahlenbelastung beauftragt. (ps/tkh)

NorbertF
26.04.2004, 18:26
Da strahlen meine Badfliesen mehr.
Keine Sorge, das merkt kein Mensch.

fischkopf
26.04.2004, 19:26
Finde ich trotzdem nicht gut!

Garfield0815
26.04.2004, 20:38
Da strahlen meine Badfliesen mehr.
Keine Sorge, das merkt kein Mensch.
Ja, nee, is klar um es mal mit Atze zu sagen.
Hast du in deinem Leben schon jemals gehört, egal bei welchem Chemie- oder AKW- oder ähnlichem Unfall , das dort Gefahr für die Umwelt oder Menschen bestanden hätte ??
ICH NICHT!! Tut mir leid, aber so naiv kann man nicht sein!!

wendtonator
26.04.2004, 21:44
Aloha,

das KKW ist per Strahlenschutzverordnung verpflichtet, jede unkontrollierte Abgabe von Stoffen der zuständigen Behörde zu melden. EGAL OB GESETZLICHE GRENZWERTE ÜBERSCHRITTEN WERDEN ODER NICHT!!
Zusätzlich wird jede Abgabe von der Behörde über eine Kraftwerksfernüberwachung kontrolliert.
Und wenn die Behörde sagt das "<1% des Tageswertes" freigesetzt wurden.... Warte ich Rechne mal kurz....
Der Jahresgrenzwert für die Bevölkerung liegt bei 1mSv/Jahr, ein Jahr sind 365 Tagen, davon weniger als 1%.
Wenn ihr Raucht oder regelmaßig Fersehen guckt bekommt vielleicht 3-6mSv/Jahr.
Einfach gesagt: NorbertF hat ,glaube ich, recht, wenn er sagt seine Fliesen strahlen mehr.

Gruß Olli

anmati
26.04.2004, 22:01
# hallo leute #d ,
es schafft doch immer wieder sehr viel vertrauen in so ein system ,
wenn man nach einer leckarge nicht sofort weis wo der fehler war.
Zitat: " die ursache liegt noch immer im dunkeln "
.......oder es wie immer weis , aber die leute für dumm verkaufen will.
"bitte türen und fenster geschlossen halten...........es gibt keine gefahr für mensch und umwelt!!! " :e

anmati

janxgeist
26.04.2004, 22:11
Hallo zusammen,
naja, kein wirklich tragischer Unfall ist das nicht. Grob geschätzt entspricht 1 Megabequerel ca. 50 Gramm Natururan, soviel also wie von Natur aus in 25 Tonnen ganz normaler Erde vorkommen.

mit unseren AKW's habe ich eigentlich kein Problem, so wie die überwacht werden - sieht man allein daran, daß so ein "kleiner" Unfall in die Presse gelangt.

Was passiert aber wenn unsere AKW's zugemacht werden und wir den Strom aus anderen Ländern importieren bei denen Sicherheit keinen so hohen Stellenwert hat?
Dabei ist Frankreich noch die harmloseste Alternative.

Sankt Floriansprinzip würde ich meinen, nur daß das bei AKW's nicht funktioniert - die Folgen eines GAU's sind nämlich Global!

Ich mache mir allerdings Gedanken über Schwermetalle und andere nicht abbaubare Chemische Substanzen. hat da jemand Zahlen was so in unseren Flussfischen an Rhein und Neckar zu finden ist?

mfG

aalkopf
26.04.2004, 22:18
dort findest du auch die angaben was an schwermetallen und pestiziden ins wasser kommt [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

janxgeist
26.04.2004, 22:36
immerhin, bei den meisten bekannten Umweltgiften zeigt sich ein mehr oder weniger deutlicher Rückgang, auch die Sauerstoffgehalte werden besser. Allerdings steigen die Temperaturen stetig. gehört das zur Klimaerwärmung oder sind da auch die vielen Kraftwerke und warme Abwässer schuld?

mfG

NorbertF
27.04.2004, 08:55
Ja, nee, is klar um es mal mit Atze zu sagen.
Hast du in deinem Leben schon jemals gehört, egal bei welchem Chemie- oder AKW- oder ähnlichem Unfall , das dort Gefahr für die Umwelt oder Menschen bestanden hätte ??
ICH NICHT!! Tut mir leid, aber so naiv kann man nicht sein!!

Nein habe ich noch nicht gehört. Ist doch super oder? So sicher sind die Dinger. Schon x Unfälle und niemand ist zu Schaden gekommen. Oder hast Du schon mal von jemandem gehört der von nem AKW verstrahlt worden ist? Oder durch nen Unfall eines Chemiewerkes geschädigt wurde? Auch nicht? Na siehste.
Für die Umwelt siehts schon anders aus. Die wird öfter mal geschädigt. Aber diesmal eben nicht. Was da rauskam war pippifax. Und Du weisst selber dass die ganzen Ökos (Greenpeace etc) immer als erste an einem solchen Unfallort auftauchen und selber nachmessen. Ist ja auch gut. Meinst Du die hätten sich die Chance entgehen lassen da richtig auf den Putz zu haun wenn echt was gewesen wäre? Dann bist Du naiv, nicht ich.

Wenns nach mir ginge hätten wir noch 10 AKW mehr und dafür kein einziges Wasserkraftwerk mehr. Das wäre wirklich Umweltschutz....denk mal drüber nach.

Gruss
Norbert

petrikasus
27.04.2004, 09:19
@ Norbert: uiiuiiuiiuiiuiiiii

Mit den Wasserkraftwerken hast Du aus unserer Anglersicht absolut recht. Auch hast Du recht mit der Einschätzung der Kontamination durch diesen "Störfall".
Was mich aber nach wie vor beunruhigt, ist die, ich unterstelle das einfach mal, Sorglosigkeit, mit der solche Störfälle verursacht werden. Klar gibt es jede Menge Kontrollmechanismen, aber am Ende sitzt immer einer wie Du und ich an den Knöpfen. Haben wir nicht alle mal eine Fisch verloren, weil gerade der Rutenhalter ins Wasser rutschte und wir beim Rettungsversuch über den Kescher gestolpert sind und weg war der Fisch? Genau so passieren dort auch Fehler. Sonst wüsste man bereits, warum es zu dieser Einleitung gekommen ist.
Wir sollten uns immer bei der Beurteilung von solchen Technologien über das gesamte Risikopotential bewusst sein. Das schätze ich bei der Kerntechnologie deutlich höher ein, als bei anderen Energieträgern.
Sollen wir uns auf Windkraftwerke und Solarenergie, Biomasse etc. einigen wenn diese frei von Subventionen wirtschaftlich betrieben werden können?

Bis die Tage

Kasus

NorbertF
27.04.2004, 09:29
Klar können wir uns darauf einigen. Aber das wird nie ausreichen. Da ist es ja wahrscheinlicher dass jemand nen "Flux-Kompensator" erfindet :)

petrikasus
27.04.2004, 09:30
was zum Teufel ist ein Flux-Komensator ???#t

Kasus

NorbertF
27.04.2004, 09:46
Ach das war nur eine Referenz zum Film "Zurück in die Zukunft".
Michael J. Fox reist da mit einem Auto (De Lorean) durch die Zeit. Als Treibstoff reicht ihm irgendwelche Materie, leere Bierdosen etc. Soll wahrscheinlich die Umwandlung von Materie in Energie symbolisieren, wobei ja rechnerisch irrsinnige Energiemengen entstehen würden.

Zu den "erneuerbaren" Energien habe ich ein sehr skeptisches Verhältnis. Bei uns im Schwarzwald pflastern sie gerade alles mit Windrädern zu, einige der schönsten Naturgebiete Deutschlands sind dadurch bereits für immer entstellt.

Sieht total panne aus und die Region als Touri Gebiet wirds nicht danken, ausserdem drehen sich die Dinger vielleicht jeden dritten Tag. Total daneben.
Biomasse? Rechne mal aus wieviel Du da brauchst um den ganzen Planeten zu versorgen. Da musst Du grad das ganze Sonnensystem mit Raps bepflanzen.

Solarenergie? Bestimmt regional sinnvoll, nur leider fallen bei der Herstellung gewaltige Mengen an giftigen Abfällen an. Was für mich bleibt sind Brennstoffzellen und Wasserstoffmotoren. Alles andere ist doch wenn wir ehrlich sind zwar gut gemeint aber doch Quark.

Man sieht es doch in Baden am besten. Die AKWs sind aus und wir kaufen den Strom im AKW Fessenheim (FR), das zwei bis vier Jahrzehnte technisch hinter denen herhinkt die wir abschalten. Das ist Augenwischerei und Leuteverdummung, sonst nichts.

Ausserdem braucht das Stromnetz eine konstante Spannung, Windkraftwerke (Solar auch nicht) sind nicht dafür bekannt gleichmässig Strom zu liefern. Also werden noch mehr Seen in Speicherseen umgebaut und für immer zerstört. Umweltschutz ist das? Sehe ich nicht so. Biomasse verbrennen liefert zwar konstant Strom, aber wir ersticken dann an den Abgasen.

Sorry ich seh keine Alternative zum Atomstrom. Ich weiss auch nicht was alle dagegen haben. Verstehen die Technik nicht und die Angst wird bewusst von ewig gestrigen geschürt um eine Gegenbewegung aufzuziehen? Das sieht für mich so aus. Das einzige Problem sind doch die Abfälle mit den irrwitzigen Halbwertszeiten. Wenn wir das Problem lösen haben wirs geschafft. Da wären imho die Forschungsgelder sinnvoll eingesetzt. Nicht im Anbau von Raps... just my 2 cents.

gruss
Norbert

Garfield0815
27.04.2004, 12:51
Oder hast Du schon mal von jemandem gehört der von nem AKW verstrahlt worden ist? Oder durch nen Unfall eines Chemiewerkes geschädigt wurde?

Ist zwar schon 3 Monate her, aber trotzdem.......

Badische Zeitung vom Freitag, 30. Januar 2004

Mitarbeiter in Fessenheim verstrahlt
Störfall am Wochenende

FESSENHEIM (BZ/dpa). Beim bisher schwersten Störfall im elsässischen Atomkraftwerk Fessenheim sind am Wochenende sieben Mitarbeiter der Anlage radioaktiv verstrahlt worden. Die Kraftwerksdirektion hielt den Vorfall zunächst geheim. Der erste Reaktorblock wurde jedoch schon am Sonntag ausgeschaltet. Die Verstrahlung der Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Unfalls einen Filter austauschten, sei gering gewesen und habe 0,45 Millisievert nicht überschritten, hieß es gestern in Fessenheim. Für die Umwelt habe zu keiner Zeit eine akute Gefahr bestanden. Beidseits des Rheins kritisierten Behörden und Umweltverbände die Informationspolitik der Kraftwerksdirektion.

Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

NorbertF
27.04.2004, 13:35
Die 0,45 Millisevert nehm ich freiwillig zum Frühstück... ok im Bericht steht "verstrahlt" (was an sich schon eine seltsame Berichterstattung ist). 5 Röntgenbilder, dann hast Du die auch... aber akzeptiert. Hätte ja auch mehr sein können.
Dabei sollte man aber auch berücksichtigen dass das Mitarbeiter im AKW waren. Wer das Zeug direkt handhaben muss der hat natürlich mehr Risiko.
Ich kenne das AWK Fessenheim sehr gut, ich angel immer direkt daneben und wohne nur 40 km davon entfernt. Ist wirklich reichlich alt das Ding, wäre besser wir würden in unsren moderneren Strom produzieren und an Frankreich liefern als umgekehrt.

Gruss
Norbert

Klaus-a.
27.04.2004, 20:30
Da strahlen meine Badfliesen mehr.
Keine Sorge, das merkt kein Mensch.


Hallo NorbertF

Also was Du davom Stapel läßt ist wohl nicht ganz In ordnung,Du angelst ja wohl nicht im Rhein oder?Man sollte nicht immer so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgehen.
Ich kann für mich nur sagen ich bin vor 8 Monaten an einen Tumor erkrankt heißt Non Hodkin Lymphom-Krebs-und keiner kann mir sagen woher das kommt,aber eines steht fest wir als Mensch sind doch das letzte glied in der Nahrungskette oder?Und was man so in laufe der Zeit alles zu sich nimmt-verzehrt-ich will nicht alles wissen, aber wenn ich weiß das etwas nicht I.O. ist das nehme ich es bestimmt nicht zu mir oder?
Und deshalb werde ich im Rhein die Aale nicht mehr Nachstellen-Angeln und verzehren.Na ja was sollst "jeder wie er es mag".

Gruß

Klaus-a.

#:

NorbertF
28.04.2004, 08:38
Hallo Klaus,

doch ich angle im Rhein und zwar meistens ganz in der Nähe vom AKW Fessenheim. Dass Du erkrankt bist tut mir natürlich wirklich leid und ich wünsche Dir von ganzem Herzen dass Du den Tumor besiegst und wieder gesund wirst.
Aber was hat das jetzt damit zun tun?

Schöne Grüsse
Norbert

til
28.04.2004, 09:27
Energiesparen allgemein und Stromsparen im besonderen wären ja auch tolle "Energiequellen". Ich sehe da eine etwas verquere Logik "wir brauchen soviel Strom, dass nur AKWs den liefern können", besser fände ich: "wir produzieren soviel Strom, wie für Mensch und Umwelt vertretbar möglich ist" und den Rest würde dann der Preis regeln. Der moderen zivilisierte Mensch ist doch irgendwie furchtbar verwöhnt und uneinsichtig wenn es um seinen persönlichen Luxus geht. Klimanalagen, Benzinfressende Monsterautos, etc, etc brauchen wir das alles? Haben wir ein Recht darauf?

NorbertF
28.04.2004, 09:44
Den meisten Strom / Energie braucht die Industrie. Und ohne diese sind die Massen an Menschen nicht mehr zu ernähren. Es ist halt nicht mehr wie im Mittelalter wo alle 10 km mal ein Mensch gewohnt hat und da mussten schon viele verhungern.
Til, Du als Datenbank Profi bist ja auch in einer Stromfresser Branche. Oracle zB hat ein eigenes kleines Kraftwerk in Kalifornien um den Eigenbedarf zu decken. Wärst Du bereit Deinen Job einzutauschen und dafür 14 Stunden am Tag einen eigenen Hof zu bewirtschaften (ohne Technikeinsatz)? Und die Millionen Menschen die wird dann zuviel sind verhungern lassen? Geht halt leider einfach nicht anders.
Wenn wir "zurückfahren", dann kriechen wir der Weltwirtschaft hinterher und gehen unter oder werden so arm, dass wir überhaupt keinen Einfluss auf die Entwicklung mehr nehmen können. Dann gehts uns wie den anderen "dritte Welt" Ländern die von den Industrienationen ausgenutzt und verseucht werden.
Ein wirklich schwieriges Thema!
Vielleicht kommt die gesamte Menschheit irgendwann an den Punkt wo nicht mehr nur Wirtschaftswachstum zählt um überleben zu können. Wäre wirklich super! Nur wie kommen wir dahin?
Ein schönes Buch dazu ist übrigens "Eine Billion Dollar", das liest sich gut und greift diese Thematik auch auf.

gruss
Norbert

petrikasus
28.04.2004, 10:19
Moin NorbertF und alle anderen,

Du hast schon eine recht coole Argumentation #r .
Aber wie sagte schon der alte Goethe: "Zwei Herzen wohnen ach in meiner Brust ....". Wir werden immer beides gleichzeitig haben wollen.

Die Problematik an sich wird wohl immer strittig bleiben. Das positive daran ist, solange wir über dieses Thema "streiten", bin ich guter Zuversicht, daß uns unsere Umwelt und Zukunft nicht egal sind.

Bis die Tage

Kasus

NorbertF
28.04.2004, 10:32
Ich hoffe ja nicht dass ich den Eindruck mache zu streiten, wir wollen doch alle dasselbe. Saubere Umwelt und Flüsse mit ausreichend Fisch um angeln zu können. Vernünftige Gewässerreglen, die jedem erlauben, die Umwelt zu nutzen, sei er nun Vogelbeobachter, Spaziergänger oder Angler, sichere Arbeitsplätze mit genug Verdienst um Tackle kaufen zu können und genug Freizeit um es auch nutzen zu können.
Kein grund zum Streiten :) Ich finds halt gut mit anderen über solche Sachen zu reden, über die Zukunft nachzudenken, Probleme versuchen zu erkennen usw. Ist doch schön viele verschiedene Stimmen und Ansichten zu hören, ich mag sehr gern andere Meinungen und Ansichten hören, wenn ich darauf was sage oder "dagegen" diskutiere möchte ich eigentlich mehr dazu hören, Argumente usw. Die andere Meinung nicht gelten lassen soll das nicht darstellen. Ich versuche nur nachzuvollziehen wie der jeweils andere zu dieser Meinung kommt, welche Argumente ihn dazu gebracht haben.

Schöne Grüsse
Norbert

til
28.04.2004, 11:06
Norbert, ich will ja nicht zurück ins Mittelalter, aber ich sehe doch auch, dass ziemlich viel Energie reichlich sinnlos verschleudert wird. Wobei die Amis uns da ja noch ziemlich "voraus" sind, allerdings ohne einen wirklich besseren Lebensstandard zu haben (in meinen Augen). Ich glaube halt, dass Energie einfach noch zu billig ist oder die Menschheit insgesamt zu dumm oder inkonsequent. Was lässt sich leichter ändern?

NorbertF
28.04.2004, 11:29
Keine Ahnung was sich leichter ändern lässt Til.
Ich glaube es ist beides gleich schwer. Wie willst Du die Chinesen und Amis dazu bringen die Energie "künstlich" zu verteuern?
Bei uns in germany kostet das Benzin eh schon 4 mal soviel wie in USA. Strom ist auch wesentlich teurer.
Im Buch "eine Billion Dollar" macht sich der Autor auch über verschiedene Lösungsansätze Gedanken, er kommt auf einige verblüffende Gedankengänge (ich möchte es jetzt nicht verraten, vielleicht liest es ja noch der eine oder andere). Jedenfalls war einer der Ansätze auch die Verteuerung der Resourcen, aber er weiss ebenfalls nicht wie er das weltweit durchsetzen soll (selbst mit einer Billion Dollar).
Er macht dann ganz was andres...

Jedenfalls kann glaube ich es nichts bringen wenn wir lokal in Deutschland die Wirtschaft und privatleute mit Ökosteuer belasten, die Abgabenlast ist eh viel zu hoch. Damit schaden wir uns nur selber, was uns dann international Handlungsspielraum kostet und letztendlich kontraproduktiv ist. Wenn dann muss es weltweit geschehen, oder?

Schöne Grüsse
Norbert



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