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Franky
20.03.2001, 15:02
Ich fische in der Weser eigentlich fast nur mit der Feeder auf Weißfisch, hauptsächlich Brassen und Güstern.
Je nach Strömung verwende ich Futterkörbe zwischen 30 und 70 g Eigengewicht, die dann an einer Schlaufenmontage "zu Wasser gelassen " werden. Auf die Futtermischung will ich nicht weiter eingehen, denn die ist schon mindestens 3 - 5 mal hier im Board verstreut... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Meistens braucht man nicht weit zu werfen, denn der Fisch steht meistens an der Fahrrinne, die man bequem vom Strand aus anwerfen kann. An Haken verwende ich am liebsten die Cormoran CGS Brassenhaken in Gr. 6 - 14. Köder sind meistens Maden und Wurm. Mit Mais habe ich nicht so tolle Ergebnisse erzielt.
Ich will versuchen, demnächst mich mit dem Teil direkt auf den Buhnenkopf zu pflanzen und dann in der Strömung mit schwererer Futtermischung mal Großbrassen suchen (und natürlich zu fangen [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]).

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Immer ´nen Kescher voll
//-\ Franky //-\ [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

abzorb
20.03.2001, 15:04
hi ihr !
ich hab vor 2 jahren mit dem matchfischen angefangen und mittlerweile ist es meine lieblingsmethode auf äschen, forellen und rotaugen.seitdem benutze ich nur noch ab und zu kunstköder, ich würde mir ja doch auch lieber so´n fettes maiskorn oder nen kleinen köderfisch schnappen als hinter so nem stück blech hinterherzuhetzen [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] macht auch einfach mehr spass eine forelle mit feiner schnur zu drillen als sie mit geflochtener kurz rauszuziehen.
auf hecht bevorzuge ich stellfisch- oder grundmontagen mit köderfisch.


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[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] mfg [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]>>abzorb

wolf
20.03.2001, 21:00
@ Franky
@ TincaSagt mal, habt ihr häfig mit Flußkarpfen Bekanntschaft gemacht?
Irgendwelche besonderen Erfahrungen?Vielen Dank

Thomas9904
20.03.2001, 21:37
Hallo Achim,
mein Hausgewässer ist der Neckar.
Das Schöne daran: Fast jede Fischart kann gefangen und fast jede Angelmethode verwendet werden.
Aal: Seitenbleimontagen mit Wurm, Fetzen oder kleinen Köfis, im Sommer vor Seerosen oder im Kehrwasser auch Pose mit Wurm an der Oberfläche
Barsch: Spinner und Twister, Spinntwister mit Fetzen beködert, Tauwurm am Sbirollino
Brachsen: Am liebsten mit der Picker und Brotflocke, aber auch Wurm, Made, Mais und Boilie
Barbe: Schwere Grundmontagen in der Strömung, Futterkorb, Teig, Brot, Wurm, Fischfetzen, Maden, Käse, Frühstücksfleisch, Wurst, und und und
Döbel: Köder wie Barbe, nur eher am Rand der Strömung, im Sommer bevorzugt mit Spinner, Twister oder kleinen Wobblern
Hecht: Kommt leider nicht mehr so oft vor, als Köder Wobbler, Blinker, Gummifische
Karpfen: Seitenbleimontagen mit Brot, Frolic, Teig, Mais, Posenmontagen mit Maden oder Wurm im Sommer zum Fischen auf Sicht
Rapfen: Blinker, Fliege (wos geht mit der Fliegenrute, ansonsten Sbirullino)
Rotauge: Picker oder Matchrute, Brot, Brotflocke, Mais, Maden, Wurm, Minifischfetzen
Schleie: Nur im Frühjahr, am besten Pose mit Wurm
Wels: Im Frühjahr mit Spinnköder (grosse Gummifische, Wobbler, Blinker, selbstgebaute "Spezialisten"), wenn es wärmer wird mit Wurmbündel auf Grund, Fischfetzenzöpfe, Köfis, etc.
Zander: Twister, Gummifische, Spinner, Wobbler, Fischfetzen an der Seitenbleimontage mit Sofortanschlagsystem, Köfis
Ich hoffe Deine Frage angemessen beantwortet zu haben.
MfG

MaikNorge
20.03.2001, 23:36
Hallo
Mittellandkanal(ehemalige Grenze)
Mit ner langen Rute bis kurz hinter die Steinkante und dann auch schon mit dem Verzögern gut Erfolge gehabt.
Wenn das Wasser sich gar nicht bewegt ziehe ich ein ganz kleines wenig an der Pose und das hilft auch manchmal.Das mache ich auch bei so kleinlichen nippern und meist reitzt
die das etwas und die werden unvorsichtiger.
Gruß Maik

Achim_68
21.03.2001, 01:14
Hallo Leute,
wie stellt Ihr es denn an, um an Eurem Fluss, Bach, Kanal, etc., möglichst viele (und/oder schöne und/oder grosse und/oder was weiss ich) Fische an den Haken zu bekommen ?
Stippen, Feederangeln, Spinnen, Twistern, Blinkern, Fliegenfischen oder Grundangeln, Harpune, Senke oder Dynamit ( an alle nicht Angler: ein Witz )? Mit welcher Methode stellt Ihr den schuppigen Freunden nach ?
Jetzt bin ich aber mal gespannt [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

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Maht et jot sät de
Achim us Monnem am Rhing
Möge die Macht mit euch sein

Raver0008
21.03.2001, 01:34
Hi!Mein Hausgewässer ist die "Wipper" an der leider nur Spinn - und Fliegenfischen erlaubt ist! Man fängt Regenbogenforellen, Bachforellen, Flußsaiblinge und Barsche. Ich bevorzuge meine D.A.M. (was sonst) Spinnrute von 195cm mit einem Wurfgewicht von 5 - 30g, und als Köder benutze ich einen silbernen oder goldenen D.A.M. Effzett Spinner der Größe 3 (6g)!Leider ist die Wipper dieses Jahr streckenweise gesperrt, da wieder Äschen angesiedelt werden! Das größte was dort, meines Wissens, bisher gefangen wurde war eine Bachforelle von immerhin 72cm!Petri Heil------------------
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [1 Mal bearbeitet. Als letztes von Raver0008 am 20-03-2001 um 12:37.]

TinkaTinka
21.03.2001, 01:35
Also erstmal : Harpune und Dynamit sind verboten [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Zur bevorzugten Methode, hmmmmmmm, ich denke ich schreib hier mald das auf, was mir so richtig Spaß macht und was nur wenige hier tun : Das Fischen mit beringter Stipprute und Nottingham Rolle.Eine kurze Erläuterung :
Beim Verzögerten Fischen mit der Stipprute beschreibt der Schwimmer/Köder einen Bogen, da er von der Strömung getrieben wird und dei Entfernung vom Ufer beim Führen reduziert wird, dadurch befindet sich der Köder immer nur kurz in der Futterspur.
Mit der Nottinghamrolle kann man das Problem umgehen, sie ist so gebaut ( Achsenrolle ), daß auch die geringste Strömung die Schnur von der Rolle laufen läßt, die Rute wird im 90 ° Winkel zum Ufer gehalten und bestimmt so eine konstante Weite, die Schwimmer läßt man nun im Abstand der Rutenlänge zum Ufer mit der Strömung treiben, mit dem Daumen auf dem Spulenrand kann man Verzögern, den Köder über Hindernisse/Untiefen tanzen lassen, Halten und hat eine wsentlich größere Driftweite. Da man im Allgemeinen nur etwas verzögert und im Auslauf nicht halten muß, kann man wesentlich leichter Fischen als mit der Unberingten, ich bevorzuge englische Posen und eine Bebleiung mit vielen Einzelschroten. Das Futter kann leichter ausfallen und sollte mit jeder Drift eingeworfen werden, der Köder treibt dann im Optimalfall in einer Futterspur.
Meist fange ich so Rotaugen, aber Dank der Rolle kann man auch große Fische ausdrillen.
Konnte ich Euch den Mund wässrig machen ???
Gruß Achim [1 Mal bearbeitet. Als letztes von TinkaTinka am 20-03-2001 um 12:36.]

TinkaTinka
21.03.2001, 08:43
Hallo Wolf !!
Ein paarmal, das war vielleicht ein Tanz !!
Der größte war in einem Kanal in Ostfriesland, nach 20 min Dill und einmal ansehen ist der Haken ausgeschlitzt, ich schätz den Fisch jenseits der 10 Pfd Grenze.
Es waren immer Beifänge an dünner Schnur mit kleinen Ködern, meist Maden.
Gruß Achim

JohannesG
21.03.2001, 14:19
Also, ich fische mit Futterkorb im Rhein in Buhnenfeldern. Die Buhnen sind bei uns außer bei starkem Niedrigwasser immer unter Wasser. Dadurch brauche ich Bleigewichte von bis zu 150gr im Korb (bei noch höherem Wasserstand bleib ich zuhaus). Zielfisch sind Brassen und Barben. Bei Steinpackung am Ufer und Barben nehme ich ein 20er Vorfach, damit die Fische es mir nicht im Drill an den Steinen zerscheuern. Hakengröße ist 10 bis 18 (starke Sensas 3311 Haken), Köder Made, Caster, Mais oder Käse. Ein Prinzip hab ich beim Feederangeln im Fließwasser: immer mit Schnurbogen fischen, also nie die Schnur zwischen Korb und Rute ganz stramm ziehen. Ich meine, daß dann der Fisch mehr Spielraum bei der Köderaufnahme hat und die Bisse einfacher anzuschlagen sind...
Oft verwende ich am Anfang zwei Ruten, wobei mit der einen an die Strömungkante und der anderen in den Buhnenkessel ausgeworfen wird. Mit der Rute, an der dann zuerst die Bisse kommen, wird weitergeangelt, die andere dann bis zum Ende der Beißphase zur Seite gelegt. Bei relativ kurzen Buhnen werfe ich, kurz bevor ich meine Sachen einpacke, immer noch einmal in Richtung des stromabwärtigen Buhnenkopfs. Da ist das Futter ja auch hingetrieben und ab und zu steht da dann eine Barbe.
So, das war´s; mehr weiß ich nicht...
Gruß,
Johannes

Franky
22.03.2001, 01:05
Hi Wolf,Karpfen sind bei mir bislang auf Mais und Wurm gegangen - aber nur lütte Satzkärpflein, die an 0,20er Schnur null Probleme bereiteten.
Die "dicken Dinger" (sollte auf Uwes T-Shirt [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) habe ich noch nicht gefangen - ich gehe allerdings auch nicht speziell auf Karpfen!

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Immer ´nen Kescher voll
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Case
22.03.2001, 19:20
Die Donau,
wo ich sie beangle ist noch ein schönes,
beschauliches Flüßchen. Zwischen 10 und 20 Meter breit, kein Schiffsverkehr und eine intakte Natur.
Auf Forelle und Barsch geht`s mit dem Spinner
Auf Äsche mit der Stippe oder Matchrute, Mist
wurm und Mais, und im Winter auf Hecht mit Stellfisch.
Es gibt da auch recht schöne Karpfen die ich
alle auf Sicht fange. Die stehen meißt in 30
bis 40 cm tiefem Wasser zwischen den in`s Wasser wachsenden Weidenbüschen. Braucht man
`ne recht brutale Ausrüstung. Rute 2,10m,
Wurfgewicht bis 150 Gramm, geflochtene Schnur
Tragkraft so 10 Kg, Haken Größe 10 und 2 bis
3 Bleischrot auf die Schnur. Anfüttern mit 10 Maiskörnern, 1 Meter vom Ufer weg und 3 Maiskörner auf den Haken. Dann ganz ruhig stehen bis die Karpfen kommen. Den kleineren
den Köder vom Maul wegziehen, und wenn ein Guter 5 - 8 Pfund den Köder einsaugt, sofort anschlagen. So ein Drill darf höchstens 10
Sekunden dauern, sonst ist der Fisch in den Ästen. Bremse immer voll zu.
Kurz und hart, aber spaßig.
Petri Heil
Case

Franz_16
23.03.2001, 15:36
Hi Wolf
Ich hatte einmal ein Erlebnis mit so einem Ungeheuer...
Ich habe mit meinem Kumpel gezeltet es hat gepisst wie die sau und wir waren im Zelt und haben uns betrunken [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Der Bissanzieger fing um ca. 23.00 Uhr an zu piepsen ich dachte schon ein Aal... doch als ich rauskam und die Angel lag fast im Wasser dachte ich dann schon eher an einen Karpfen. Ich hatte eine 30 geflochtene drauf mit einem guten Vorfach und ich brauchte ca. 20 Mins bis das Biest da war.. hatte 12 Pfd. aber dagegen ist ein 20 Pfd See Karpfen echt wie ein Weisfisch an der Hochseeangel [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
ich hab ihn übrigens auf Wurm gefangen
Montage war ein 40g Durchlaufblei mit vorne einem 40 cm langem Vorfach..
Ich wünsche jedem einmal so einen Drill [1 Mal bearbeitet. Als letztes von Franz_16 am 23-03-2001 um 14:37.]

TinkaTinka
18.06.2001, 13:56
Hai Obelix !Hier ist noch was für Dich !Gruß Achim

Obelix5885
20.06.2001, 19:42
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] die bericht sind echt supi jezt muss ich mir erstmal die Kinlade wieder einhängen

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Grüsse Obelix



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