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Um die vollständige Version des Beitrags (mit allen Bildern und Grafiken) anzuzeigen, bitte auf den Titel klicken : Mit Gummi mitten in der Strömung...


Franky
22.10.2001, 18:10
Moin moin...MIch würde mal interessieren, ob jemand von Euch mit Gummifisch nicht nur die Kante abklopft, sondern auch mal mittenmang in der Strömung fischt.
Wir hatten ja schon bei Wobblern mal das Thema mit dem vorgeschalteten Blei, und das wollte ich mal mit Sandras testen.
Die Montage sähe ungefähr so aus:
Hauptschnur - Wirbel mit zusätzlichem Link-Clip im ersten Öhr (da wo Hauptschnur angeknotet ist), wo dann ein Zusatzgewicht eingehängt wird - Vorfach (Material und Länge "beliebig") - Gummikrams.
Bei dem "Zusatzgewicht" könnte ich mir ein ca. 30 g schweres Birnenblei vorstellen, entweder in "Natur" oder Leuchtrot eingefärbt.

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til
22.10.2001, 19:09
Also meine Fischerei ist es ja nicht, aber am Ural haben die Jugoslawen, die mit uns dort waren, einfach mit Bleiköpfen bis c. 40g gefischt, wenn die Strömung stark war. Die waren das wohl von der Fischerei an der Donau so gewohnt. Funktioniert hat es jedenfalls ganz gut auf Zander, Wels und Rapfen.

Franky
22.10.2001, 21:50
Hi Til,da gibts leider 2 Herausforderungen. Die erste, einen 40 g Jig-Kopf zu bekommen. Wenn diese Hürde genommen ist, sollte der Haken kleiner als 8/0 sein - ´ne 12 cm Sandra (oder kleiner) verliert sich dadrin... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ja auch das "Zusatzgewicht"...

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til
22.10.2001, 22:10
Hi Franky,
Tja, ich weiss schon, dass das kein 08/15 Material ist. Je nach Strömung, Tiefe und Ködergrösse, Schnurstärke solltest Du aber auch mit weniger zurechtkommen. Ein Kopf von 18g mit 3/0 Haken könnte schon reichen. Ansonsten würde ich das Blei an ein Seitenvorfach tun und den Köder an einen ´bleifreien´ Haken. die Idee mit einer doppelten Bebleiung kommt mir etwas komisch vor, aber das muss nichts heissen. In starker Strömung sollte auch das Gummi etwas steifer sein, jedenfalls muss noch Aktion vorhanden sein, nicht dass es von der Strömung einfach langezogen wird. Köderführung nicht zu hektisch. Nur anheben, wenn nötig langsam einkurbeln und alle paar Meter (1-3) wieder zu Grund lassen. Kommt ein bisschen drauf an, was die Fische wollen, natürlich.
Am Ural hab ich in meiner (Material-)Not ein 20g Birnenblei und einen 3/0 Haken in einen Karabiner eingefädelt, so dass die Hakenspitze vom Blei wegzeigt (naja meistens..) und dann einen 7cm(?) Twister auf den Haken. Ging auch nicht schlecht.

Franky
22.10.2001, 22:22
Jepp - Gr 3/0 mit 7 g Eigengewicht kommt dran.
Das Blei am GuFi soll nur zur "Stabilisierung" dienen, damit das Ding auch am Grund in der Strömung ein wenig spielt und nicht wie wild hin und her gespült wird. Das Zusatzgewicht soll dafür sorgen, daß man überhaupt da ankommt.

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Thomas9904
23.10.2001, 09:11
Ich baue mir aus Kevlar Syteme fürs Strömungsangeln, wenn ich mit kleinen Gummis fischen will (was aber nur selten vorkommt),weil ich nur so das Bleigewicht der Hakengröße ampassen kann.
Kevlar durchs gelochte Kugelblei ziehen, am vorderen Ende eine Schlaufe zum einhängen in die Hauptschnur, dann das Kevlar noch zweimal durchs Loch ziehen, um das Blei zu fixieren.
Dann wieder eine Schlaufe, Abstand vom Blei ca. 2 - 3 cm, hier kommt dann der unbebleite Haken hin.
Franky, ich würd Dir nicht unbedingt zur Sanfdra raten, da diese sich sehr leicht bewegt. In der Strömung solltest Du "härteres" Gummi benutzen.
Außerdem kann man in der Strömung in den meisten Fälen ohne Probleme handelsübliche 30 - 50 - Gramm - Köpfe verwenden.
Erstens fallen bei der meist schnelleren Führung (durch die Strömung) die größeren Köder den Fischen besser auf, und ebenfalls durch die Strömung packen die Fische auch beherzter zu, so daß die Größe nicht die entscheidende Rolle spielt.
Wichtig ist beim angeln in der trömung, aß Du fluß/stromaufwärts einwirfst, weil Du so die beste Kontrolle über den Köder hast.
Aber auf jeden FAll ganz ausfichen (also auch stromab angeln, bis der GuFi oder Twister wieder am eigenen Ufer ankommt.
Die meisten Bisse kommen beim fischen mit der Strömung, in dem Moment, wo der Köder von der Strömung gepakt wird oder dann, wenn der Köder am eigenen Ufer ankommt.
Auf jeden Fall geflochtene verwenden, wegen der Bißerkennung.
Und jetzt der große Nachteil: Du wirts zwar, vor allem im Sommer, viele und große Fische fangen - aber auch viele Hänger haben!


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MfG

Franky
23.10.2001, 11:49
quote:
vor allem im Sommer, viele und große Fische fangen - aber auch viele Hänger
Moin Thomas,no risk - no fun... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Bislang blieb aber fast nur risk bei mir hängen... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] mit den "Selbstbau-Jigheads" klingt nicht übel!!! Ich kann mir vorstellen, daß diese Masche auch jetz noch gut hinhaut, denn die "Kantenklopfer" bleiben immer noch sehr häufug schneider-schwarz (Ausnahmen bestätigen.... ich weiß!)"Hartes" Gummi hab ich nicht mehr - ist vor 4 Wochen komplett entsorgt worden. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Beim Aufziehen auf den Jigkopf gabs "Spalt-Aal"... Aber da das nicht so die Welt kostet, statte ich meinem Händler des Vertrauens noch mal einen Besuch ab. Deswegen nochmal zum großen M (jetzt eher kleinen...[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) zu fahren, lohnt sich nich...

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Franky
25.10.2001, 23:26
Sodele,ich hab heute mal Thomas´ Tip befolgt und an der Weser eingesetzt. Echt oberspitze! Selbst die kleinen Twister kann man so problemlos mitten im Strom auf Grund setzen. Einziges "Problem" heute... Wir hatten keine Strömung... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Die 20 g Kugel blieb felsenfest liegen!
Ich poste mal ein kleines Bildchen, was ich da zusammengebastel habe. Mein Material: 3/0er Gamakatsu, 0,40er geflochtene (Kevlar-Ersatz) und eine 20 g Bleikugel. Die Schlaufe für den Haken ist 3 cm lang und die Kugel durch 2-faches Umschlaufen fixiert. Über den Haken kann die Kugel nicht slippen, denn davor sitzt ja der Knoten...


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