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TinkaTinka
24.01.2001, 08:36
Hallo !!
Nach Eueren Beiträgen zum Thema Sathlvorfach beim Hechtangeln mit geflochtener Schnur habe ich mich entschlossen, doch wieder mit Stahvorfach zu fischen.
Gestern habe ich mir eine Rolle von Jenzi mit 7 kg Tragkraft gekauft. In der Packung sind auch Klemmhülsen, angeblich kann mann das kunststoffummantelte Stahlvorfach auch mit dem Feuerzeug verschweißen, das habe ich auch gemacht und die Tragkraft mit einer Fedewaage geprüft, bei ca. 11 kg riss das Vorfach, aber nie in der Schlaufe, brauche ich die Klemmhülsen überhaupt ?? Wie sind Euere Erfahrungen ?? Danke !!!Gruß Achim

Franky
24.01.2001, 10:09
Hi Achim,also, ich bastel meine Stahlvorfächer nur selbst und hab mit diesem Nylonummantelten keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht. Meistens sind die ziemlich steiff... Naja, zum Spinnfischen reichen die dicke aus. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Ich denke, in Sachen Haltbarkeit ist eine Klemmhülse besser, denn Du "verbrutzelst" die Ummantelung und "beschädigst" sie auf eine Weise. Teilweise hat sich die Schlaufe von alleine wieder gelöst. Ich mache daher zusätzlich die Klemmhülse kurz "heiss" und banne so die Gefahr des Durchslippens.Für Köfis nehme ich ausschließlich hochflexibles Stahlvorfach, und das lässt sich nicht verschweißen. Eine Kunststoffummantelung würde es nur versteifen.

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Immer ´nen Kescher voll
//-\ Franky //-\

TinkaTinka
24.01.2001, 10:24
Hallo Franky !!Sieht so aus, als würdest Du mein persönlicher Ratgeber. Danke. Mit der Steifigkeit hast Du recht, und Deine Erfahrung, was Auflösen der Schlaufe betrifft, werde ich berücksichtigen und auch mit erwärmten Klemmhülsen arbeiten.
Gruß Achim

Donaufischer
24.01.2001, 10:41
hallo ihr beiden!
hi Franky hi Tinka Tinka; sagt mal, möglicherweise eine blöde frage dennoch, wie klemmt ihr eure hülsen? flach, einzelne rillen, oder gibt es eine spez. zange?
gruss don!------------------
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--- DONAUFISCHER ---[2 Mal bearbeitet. Als letztes von Donaufischer am 24-01-2001 um 11:23.]

Raver0008
24.01.2001, 15:04
Hi! Also ich verwende eigentlich nur das 7x7 von D.A.M., die haben eine sehr gute Tragkraft und sin dabei recht geschmeidig! Bei den Schlaufen gehen nur Hülsen weil das 7x7 nicht beschichtet ist, es lassen sich aber durch die Feinheit des Materials auch sehr gut die Schlaufen einfach knoten!Petri Heil

Franky
24.01.2001, 17:22
Hi Don,da braucht man normalerweise keinen großen Heckmeck von machen. Ich nehme eine recht große Kombizange, die vorne leicht gerillt ist. Da lege ich die Hülse dann in einem ca. 45° Winkel rein, so daß die Rillen diagonal laufen. Obs was bringt? Keine Ahnung, aber es sieht besser aus, und ich bilde mir ein, es hält besser. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Das einzige, was man da falsch machen kann, ist einen zu großen Durchmesser zu nehmen. Für Draht, den ich für "Spezial-Doppelmontagen" 3fach durch eine Hülse ziehen muß, nehme ich 1,6 mm. Sonst reichen 1,2 mm locker aus - selbst für das starke 7x7 von Balzer mit 20 kg Tragkraft.------------------
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//-\ Franky //-\[1 Mal bearbeitet. Als letztes von Franky am 24-01-2001 um 17:23.]

Donaufischer
24.01.2001, 20:04
Franky,
genial! ich danke dir für deine info!

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Franky
24.01.2001, 20:33
Was benutzt Du denn zum Hechtfischen????? Selbstgekaufte Fertigvorfächer???? [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

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//-\ Franky //-\

Donaufischer
24.01.2001, 20:41
JA...JA....JA!
gebe es ja zu........SELBSTgekauft!!!
werde das ändern VERSPROCHEN[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

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Franky
24.01.2001, 21:02
Ok - es sei Dir verziehen... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] geb ja zu: FRÜHER hab ich auch mal die fertigen genommen, aber war mir nachher zu teuer! Billig sind die selbstgebauten Vorfächer zwar auch nicht, aber immerhin günstiger und ICH bestimme, wie lang, und ob 2 Wirbel, oder 1 Wirbel und eine Schlaufe etc...

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TinkaTinka
25.01.2001, 09:10
Hallo !!Ich habe gestern auf Frankys Rat hin Vorfächer mit Klemmhülsen gebaut, da ich nur beschichtetes Material hatte, habe ich die Klemmhülsen warm gemacht und mit einer Kombizange verpresst.
Die Tragkraftüberprüfung mit der Federwaage ergab wieder eine Tragkraft von ca. 11 kg ( angegeben 7 kg ) keine Schlaufe ist zerrissen.Ich würde auch Vorfächer kaufen, fische aber gerne mit langen Vorfächern, also bleibt nur der Eigenbau.
Gruß Achim

Franky
25.01.2001, 11:39
Hi Achim,hast Du erst erhitzt und dann verpresst??? Das war eigentlich andersrum gemeint... Wenn Du die Hülsen nach dem Pressen erhitzt, verschweißt sich das Nylon im Inneren der Hülse und verbessert die Haltbarkeit. Wenn Du es andersrum machst, kann es sein, daß die zum Teil bereits verhärtete Nylonschicht aufbricht. Auch wenn es scheinbar hält, sind "versteckte" Beschädigungen, wie auch beim reinen Verschweißen nicht ausgeschlossen.

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Tom
25.01.2001, 13:01
Hi Freunde!Echt guter Beitrag. Ich hab bis jetzt auch nur fertige Stahlvorfächer gekauft und zwar jene, die hinten und vorne eine Schlaufe haben. In die eine hab ich dann einen Drilling meiner Wahl eingehängt, in die andere den Karabiner. Werde aber vielleicht auch umsteigen. Welches Stahlvorfach ist geschmeidig und bekommt keine Knicke, wenn man es mehrmals verwendet?Tom------------------
Auf meiner Seite ( [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ) habe ich einige der besten Angelreviere Österreichs beschrieben. Ansonsten gibt es noch Links zu anderen Seiten,...
[1 Mal bearbeitet. Als letztes von Tom am 25-01-2001 um 13:02.]

Franky
25.01.2001, 13:19
@ Don
Ich kenne diese Hülsenzange und denke, die ist für unsere Zwecke ungeeignet. Es gibt die in 2 Ausführungen: für Quetschhülsen (Flachsteckhülsen) mit Isolierung in versch. Größen (bis 1 mm², bis 2,5 mm² bis 4 mm² usw) und ohne Isolierung in den gleichen Größen. Das Prob: Du wirst die Hülse nicht so stark pressen können, daß es hält, da der Durchmesser UNSERER Hülsen weit unter dem liegt, was die Eletricker quetschen müssen. Bleib lieber bei ´ner Kombizange...@ Tom
Gutes Feinseilvorfach ("Flexonit") oder 7x7-Material (DAM, Balzer) ist normalerweise knickfrei - vorausgesetzt, Du bewahrst es "fachgerecht" auf einer Spule auf. Billig ist das allerdings nicht! Für Flexonit (gibts in diversen Stärken von 0,20 (5,9 kg) - 0,45 (20 kg)) mußt Du zwischen 2,50 DM bis 4,- DM je Meter von der Großspule rechnen. Ich nehme meistens das in 0,25 mit 6,8 kg Tragkraft.

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Donaufischer
25.01.2001, 14:07
servus Franky,
danke für die informationen auch über das material das du verwendest FLEXONIT und so.gruss, nochmals besten dank! Don

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Franky
25.01.2001, 15:58
Hey Don,kein Prob nich! Wofür ist denn sonst das Board da???
Dank Deiner Hilfe hab ich übrigens den Eisenwarenhändler auf Trab gebracht! Er will mir jetzt einen Withford-Gewindebohrer nach Deinen Angaben besorgen. Kommentar: "Ui - das ist aber viel! Ob wir damit was werden..." [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Diese Händler - wissen auch nich wasse wolln! [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]

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Donaufischer
25.01.2001, 19:39
hi Franky,
na ich hoffe du bekommst deinen gewindebohrer,
ich werd mal nachfragen mit was für einer bohrerdimension in der praxis vorgebort wird.
verwendest du für dein werkstück eigentlich metall oder kunststoff? da gibt es einen ausgezeichnet spanbaren weißen kunststoff der ist ideal; cellamid oder so.
jetzt weis ich! du wirst bestimmt einen adapter anfertigen mit durchgehendem gewinde.
das ist etwas brauchbares!
sollte die bestellung nicht funktionieren, kann ich in div. werkzeugkatalogen, lf.-firmen und bestellnr. heraussuchen!schönen gruss Don


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Franky
25.01.2001, 20:42
Nein, nicht ganz. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Ich möchte die Gewinde von Banksticks zum Teil nochmal nachschneiden. Vom vielen rein und rausdrehen sind einige ziemlich vergratet und daher schwergängig geworden. Und bevor die Gewinde der Rutenhalter, Stormcaps etc völlig verhunzt sind, besorge ich mir lieber einen Bohrer. Je nach Preis dann evtl. auch noch den passenden Schneider. Mal sehen...

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Donaufischer
25.01.2001, 22:22
hi Franky,
na dann ist ja alles für´s erste ok.
also, gutes gelingen!

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Donaufischer
26.01.2001, 00:50
Hi Franky,
hab heute erfahren, dass die elektriker eine wirklich brauchbare hülsenzange in verwendung haben. mit dem teil ist echt super zu arbeiten ; hab dies natürlich gleich testen müssen!schönen gruss! Don

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Nordlichtangler
26.01.2001, 14:36
Hallo!Ich nehme zum Selbstbau möglichst dünne Hülsen (ab1mm) auf möglichst dünnen flexiblen Stahldraht (1x7,7x7) und quetsche mit einer BNC-Zange für RG58-BNC Netzwerkverbinder, die ich für die PC´s nicht mehr brauche. Die werden dann ganz platt, dank übersetzter Zange, und sind wie verschweißt. bei 3fach gefädelten Stahldraht stört da auch nichts. Ich habe bisher nichts negatives an dieser doch recht brutalen Quetschung gemerkt, hält bombig und ist leicht und sicher anzufertigen.AngelDet

Seeforellenjäger
06.11.2010, 19:30
Ich würde überhaupt kein Stahlvorfach nehmen, nimm lieber Titan, das ist viiieeeel besser!

Chrizzi
06.11.2010, 19:39
Gab es Titan-Vorfächer schon vor 9 Jahren?

Seeforellenjäger
06.11.2010, 19:56
Nein, die gab es jedenfalls in Deutschland noch nicht. Dennoch muss man heutzutage nicht mit 10 Jahre altem Tackle fischen...

Seeforellenjäger
06.11.2010, 19:57
ich muss aber zugeben, dass ich das mit 2001 nicht bemerkt habe...



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