Dxlfxn
16.11.2003, 18:09
Ich möchte hier noch einmal einen neuen Thread anfangen, da ich
das Gefühl habe, der vorhergehende verhakt sich etwas auf Nebenschauplätzen und ist wenig hilfreich, zumal er etwas ins Persönliche abzugleiten droht. Ich habe ihn mir nach meinem letzten Posting auch nicht mehr angeschaut. Es bringt so offenbar nichts. Trotztdem will ich ein paar Gedanken zu diesem Thema aufzeigen und einmal kurz erklären, woher ich nun meine "Kenntnisse" habe:
Ich bereite pro Jahr etwa 30 bis 50 Reisen für Sportfischer auf
die andere Seite des großen Teiches vor. Drüben berate ich einige
Lodges und nehme Einfluss auf deren Leistungsangebot. Insofern
kenn ich das Geschäft schon etwas. Bin aber auch nicht ganz
unparteiisch.
Was ein großer Lachs in diesem Geschäft bedeutet, also ein Fisch
der deutlich über 70 Pfund wiegt, möchte ich an diesem Beispiel
einmal aufzeigen: Vor einigen Jahren guidete mein alter Freund
Noel Gyger am Skeena als Gelegenheitsguide einen 79 Pfund Königslachs. Dieser Fisch hat ihm die Möglichkeit eröffnet, eine eigene Lodge zu gründen - er war komplett mit guten Gästen ausgebucht, fand Geldgeber und in den folgenden Jahren drehten die bekanntesten Angel-TY Sender beim ihm über 10
Angelshows. Amerikanische Sender....
Mittlerweile haben sich die Dinge etwas verändert. Geräte und Schnüre sind besser geworden, die eingesetzte Technik immer
aufwändiger. Es werden schon mehr der großen gefangen, aber nicht so viele, das es ein konkretes Werbeargument ergibt.
Wenn jemand seine Geschäfte daran festmachen will, den Leuten vorzugaukeln, diese Fische seine eigentlich leicht zu erreichen, man muß nur zu..... gehen, ist das für mich zumindest fragwürdig.
Ich sage es noch einmal: Die amerikanisch-kandadisch-pazifische
Küste ist tausende von Kilometern lang und es kommen überall große Fische vor. In einigen Gewässern kann man den Leuten in
der Werbung sagen, es gibt hier sehr große Fische, rechnet aber in der Zeit mit Fischen zwischen 20 und 40 Pfund. In anderen kann man sagen, rechnet mit Fischen zwischen 30 und 50 Pfund.
Es gibt auch mal größere.
Warum machen wohl die Meereslodges so ein brimborium mit ihren Nadeln zum "Tyee-Club" - also Fängern, die nachweislich einen King über 30 Pfund gefangen haben??? Weil das lächerliche Fische sind???
Wir können hier gern mal über einige Dinge zu diesem Thema
diskutieren. Ob ich große oder größere Fische gefangen habe, als
andere mag für andere wichtig sein - für mich nicht. Ich weiß was
ich unter welchen Bedingungen gefangen habe. Für mich war es
in den letzten Jahren eine größere Erfüllung, meine mitreisenden
Freunde an ihren Traumfisch zu bringen oder anderen die Reise
optimal vorzubereiten.
Noch ein Tip:
Wenn sich jemand wirklich einmal ganz unabhängig über die Angelei in Alaska informieren möchte, empfehle ich das Buch
"Angeltouren in Alaska" von Fritz Sass, Er war in seinem Leben
über 40 mal in Alaska. Er ist ein Alaskanarr und hat sein Buch im Landbuch Verlag - also absolut unabhängig von Angelpresse,
Reiseveranstaltern und Ausstattern verlegt. ISBN 784204481
Er gibt, aus der Sicht von 1991 aber noch immer aktuell, Tips für
die Selbstgestaltung von Reisen, über Gefahren, notwendige Ausrüstung usw.
das Gefühl habe, der vorhergehende verhakt sich etwas auf Nebenschauplätzen und ist wenig hilfreich, zumal er etwas ins Persönliche abzugleiten droht. Ich habe ihn mir nach meinem letzten Posting auch nicht mehr angeschaut. Es bringt so offenbar nichts. Trotztdem will ich ein paar Gedanken zu diesem Thema aufzeigen und einmal kurz erklären, woher ich nun meine "Kenntnisse" habe:
Ich bereite pro Jahr etwa 30 bis 50 Reisen für Sportfischer auf
die andere Seite des großen Teiches vor. Drüben berate ich einige
Lodges und nehme Einfluss auf deren Leistungsangebot. Insofern
kenn ich das Geschäft schon etwas. Bin aber auch nicht ganz
unparteiisch.
Was ein großer Lachs in diesem Geschäft bedeutet, also ein Fisch
der deutlich über 70 Pfund wiegt, möchte ich an diesem Beispiel
einmal aufzeigen: Vor einigen Jahren guidete mein alter Freund
Noel Gyger am Skeena als Gelegenheitsguide einen 79 Pfund Königslachs. Dieser Fisch hat ihm die Möglichkeit eröffnet, eine eigene Lodge zu gründen - er war komplett mit guten Gästen ausgebucht, fand Geldgeber und in den folgenden Jahren drehten die bekanntesten Angel-TY Sender beim ihm über 10
Angelshows. Amerikanische Sender....
Mittlerweile haben sich die Dinge etwas verändert. Geräte und Schnüre sind besser geworden, die eingesetzte Technik immer
aufwändiger. Es werden schon mehr der großen gefangen, aber nicht so viele, das es ein konkretes Werbeargument ergibt.
Wenn jemand seine Geschäfte daran festmachen will, den Leuten vorzugaukeln, diese Fische seine eigentlich leicht zu erreichen, man muß nur zu..... gehen, ist das für mich zumindest fragwürdig.
Ich sage es noch einmal: Die amerikanisch-kandadisch-pazifische
Küste ist tausende von Kilometern lang und es kommen überall große Fische vor. In einigen Gewässern kann man den Leuten in
der Werbung sagen, es gibt hier sehr große Fische, rechnet aber in der Zeit mit Fischen zwischen 20 und 40 Pfund. In anderen kann man sagen, rechnet mit Fischen zwischen 30 und 50 Pfund.
Es gibt auch mal größere.
Warum machen wohl die Meereslodges so ein brimborium mit ihren Nadeln zum "Tyee-Club" - also Fängern, die nachweislich einen King über 30 Pfund gefangen haben??? Weil das lächerliche Fische sind???
Wir können hier gern mal über einige Dinge zu diesem Thema
diskutieren. Ob ich große oder größere Fische gefangen habe, als
andere mag für andere wichtig sein - für mich nicht. Ich weiß was
ich unter welchen Bedingungen gefangen habe. Für mich war es
in den letzten Jahren eine größere Erfüllung, meine mitreisenden
Freunde an ihren Traumfisch zu bringen oder anderen die Reise
optimal vorzubereiten.
Noch ein Tip:
Wenn sich jemand wirklich einmal ganz unabhängig über die Angelei in Alaska informieren möchte, empfehle ich das Buch
"Angeltouren in Alaska" von Fritz Sass, Er war in seinem Leben
über 40 mal in Alaska. Er ist ein Alaskanarr und hat sein Buch im Landbuch Verlag - also absolut unabhängig von Angelpresse,
Reiseveranstaltern und Ausstattern verlegt. ISBN 784204481
Er gibt, aus der Sicht von 1991 aber noch immer aktuell, Tips für
die Selbstgestaltung von Reisen, über Gefahren, notwendige Ausrüstung usw.