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Um die vollständige Version des Beitrags (mit allen Bildern und Grafiken) anzuzeigen, bitte auf den Titel klicken : wie spinnfischen im fluß?


grenzi
29.10.2003, 15:57
hallo,

seit diesem jahr habe ich öfter die gelegenheit, in der elbe bei havelberg angeln zu gehen. im sommer habe ich auch ganz gut gefangen. seit es jetzt jedoch kälter geworden ist, habe ich es schon mehrmals mit der spinnrute auf zander (und hecht) versucht. leider erfolglos :-( ich habe noch nicht so die grosse erfahrung mit fließgewässern, vielleicht hat ja jemand einen guten tipp für mich? eine kurze stellenbeschreibung: ca. aller 50-100m reichen buhnen von ca. 40-50m in den fluß. als köder habe ich meist gummifsiche in 10-12cm mit 10 - 15gr köpfen eingesetzt. geangelt habe ich in allen erdenklichen richtungen. an der strömungskante erreicht der köder aber nicht den grund und wird immer in den ruhigen bereich gedrückt. sollte ich schwerere gummifische nehmen oder andere köder (twister) oder bestimmte farben? ich hab es auch shcon früh, mittags und bis in den abend versucht. was mache ich falsch, bin schon langsam am verzweifeln...:-(

vielen dank für eure hilfe!

petri heil,
grenzi

Nick_A
29.10.2003, 17:32
Ich kann Lenga nur zustimmen !

Schwerere Gufis bringen nur bedingt etwas, da diese auch meist größer sind und damit auch wieder mehr Wasserwiderstand haben.

Probier´s doch mal mit Köpfen um die 30 bis 40 Gramm !!! ;)

MichiHH
29.10.2003, 18:26
Moin,
ich fische in der Elbe bei Hamburg, an der Strömungskante reichen Gewichte von 21 bis max. 25g.

Wirf vom Buhnenkopf stromabwärts und führe den Köder an der Kante lang.
Diese Kante ist der fängige Bereich!

Zur Zeit gehen bei uns die grellen Farben (gelb,grün).
Versuche es jetzt auch mal in den tieferen Bereichen, z.B. Hafenbecken!

til
29.10.2003, 23:13
Normalerweise muss man, wenn es kälter wird, den Köder langsamer und dichter am Grund führen. Also nur kleine Hopser machen!

Palometta
30.10.2003, 06:36
Bei starker Strömung hilft nur mehr Gewicht und dünne Schnur
Ich benutze .12 Fireline .Du willst ja schlißlich spüren was dein
Köder macht.
Du kannst auch gegen die Strömung( Jig ) werfen und dann langsam ranzupfen, kostet aber etwas Material.
(Häufiger Bodenkontackt = mehr Hänger )

Viel Glück
Palometta

Wedaufischer
30.10.2003, 06:59
Alle Antworten sind richtig. Die Tageszeit sollte man aber nicht ganz außer Acht lassen. Tagsüber ist meist tiefe Köderführung angesagt. In der Dämmerung solltest du eher höher und in den beruhigten Zonen der Buhne fischen.

Das alles nutzt aber nichts, wenn keine Zander da sind, dann ist Wandern zur nächsten Stelle (Buhne) angesagt. Du mußt es den Zandern gleichtun, die streifen nämlich auch umher.

Achim_68
30.10.2003, 09:23
Genau, bleib in Bewegung und fisch mal ein paar Buhnen ab, sich nur auf eine Buhne zu versteifen ist da schon eher ein Glücksspiel!

schelli
30.10.2003, 11:47
Nimm auf jeden Fall schwerere Gewichte, auch wenn du nur 2-3 mal über den Grund zupfen kannst, aber das hatte schon bei mir oft ausgereicht.
Es kann zwar sehr mühsam werden........... aber meist lohnt es sich auch.

grenzi
30.10.2003, 20:32
erstmal danke für eure antworten, das macht mir wieder hoffnung...

ich fasse nochmal kurz zusammen: ich werde also das nächste mal schwerere köpfe einsetzen. meine gummifische scheinen ja ok zu sein. tagsüber klopfe ich dann die strömungskante ab und gegen abend die ruhigeren bereiche innerhalb der buhne.

sollte man die kante von einer buhne aus ziemlich intensiv befischen (viele würfe) und öfter mal die farbe wechseln oder kann man nach einigen erfolglosen würfen davon ausgehen, dass keine zander da sind bzw. keinen hunger haben?

und nochwas ist mir eingefallen: ich fische mit 28er monofiler schnur mit einem ca. 30cm langen 50er monofilen vorfach (wegen hechten). könnte das die zander stören?

nochmals besten dank, vielleicht kann ich ja bald mal ein bild mit mir und einem zander einstellen ;-)

MichiHH
08.11.2003, 21:07
Ich würde sagen das 0,50er Vorfach ist extrem!
Zum einen macht ein Hecht auch damit kurzen Prozess, zum anderen wird es zum (erfolgreichen) Zanderangeln zu auffällig sein.

Besorg dir feine Stahvorfächer (7x7) die sind so geschmeidig, die bemerkt auch der vorsichtigste Zander nicht.

rob
08.11.2003, 23:10
ja genau,und kauf dir auch eine geflochtene!!!ist so vieeel besser für diesen fall.du bekommst von dem köderspiel einfach mehr mit und wenn du einen fängst ist der direkte kontakt zum fisch gegeben und macht auch viel mehr spass(ausserdem schneidet geflochtene besser durch grässer und binsen,wirft weiter aus und hat eine höhere tragkraft im verhältniss zum durchmesser...nachteil:der abrieb ist miess=stück schnur abschneiden nach fast jedem fischen). ich hab auch eine 0.12er und bei naturköder eine 0,15er fireline.
viel glück!!!

grenzi
14.11.2003, 13:35
hallöchen,

gestern hatte ich endlich mal glück und habe einen 53er zander erwischt :-)) zwar nicht besonders gross, aber immerhin :-))

wie es scheint, beissen die zander sehr vorsichtig. mir war schon mal, als ob ich einen biss hatte, aber am gunnifisch war nichts zu sehen und so dachte ich, es war ein hänger. nachdem ich aber den zander gefangen habe, hab ich mir den gummifisch nochmals angeschaut und es war kein kratzer zu sehen! vielleicht sollte ich doch auf geflochtene umsteigen. und danke mit dem tipp zum vorfach. dann werdich mir wohl mal stahl holen müssen. bei hechten hatte ich bis jetzt mit der 50er aber noch keine probleme.

petri heil,
grenzi



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