Pargo Man
21.06.2010, 09:24
Samstag, Liebe Sportfreunde der küstennahen Angelei,
war ein fabelhaft ruhiger Tag.
Als Commodore Xico, Ing. Albert und
ich den "Farol Velho" rundeten, war es schon
fast 09h00. Die See wunderbar glatt. Kaum eine Brise
und so entschieden wir uns für die Dande Klippen.
Auf dem Wrack der "Vale Rosa" haben wir dann zunächst
mal gepoppert, bis die Schultern schmerzten. Schon beim
ersten Anwurf hatte ich einen schöne Macoa Jack Crevalle.
Danach hatten wir noch reichlich Nachläufer bis zum Boot,
aber kein weiterer Biss konnte verwandelt werden.... also
weiter in die Baracuda Bucht neben der "Angoflex" Pier...
rumms, die ersten Baracuda, schöne Tiere um die 1m20.
Lecker.
Dann schlug mein Commodore vor, doch auch mal die
Reefer Wracks in den Klippen direkt anzufahren... und
was für ein toller Tag sollte da noch draus werden.
Zwischen den Wracks ist's stets 5 bis 7 Meter tief, also
genug um mit Schleichfahrt und vier Rapalas / Storms
durchzuschleppen. Baracudas geben sich die Ehre und
endlich erlöst Xico's erster Cubera Snapper die "eintönige"
Strecke... hier unbedenkliche, sogar köstliche Speisefische.
Ein großer Baracuda beisst noch den "shotgun" Rapala über
dem Stahlvorfach ab! Dann haben wir einen Hänger und müssen
ein paar Minuten kurven um ihn los zu bringen.
Mittlerweile steht die Sonne im Zenit und wir können Pullover
und Langarm Shirts ablegen.
Ein Sportskamerad aus dem Bootsclub dampfert aus West in
unserer Richtung und fängt dann auch direkt vor unserer Nase
seine Bracuda... doch schleppt er zu schnell und so bleiben
seine teuren Rapalas in den Felsen hängen, während wir weiter
einen nach dem anderen verhaften. Soooo viel Gesellschaft ist
uns denn doch zu aufdringlich und wir gehen mit Schleichfahrt
in die nächste Bucht, "Tres Marias", unsere "Barsch-Bank"
wo wir ein paar Abhebungen vornehmen wollen...
Hier merken wir entsetzt, daß knapp ausserhalb der
Brandungszone Fischer ihre Stellnetze fast überlappend
gespannt haben. Der Cob soll sich darin verfangen, der jetzt
seinen Laichzug nach Norden vornimmt.
Frust und Entäuschung machen sich breit, doch der Swell ist
bei ablaufend Wasser fast nicht mehr vorhanden und so schlüpfe
ich hinter die Netze und wir "kuscheln" uns fast an die Felsen.
3-5 Meter Tiefe und es geht munter weiter mit Barra und Co.
Dann klingelt es an der Accu Twinspin 30 an der Blue Rose:
Albert ist dran und der Tanz mit dem Cubera beginnt. Ein paar
Runden muß ich noch machen, cleverer Bursche der alte Finne
der... dann kann Xico das Tier sauber gaffen.
Was für ein Fang! Petri Heil Albert! Erst ausgenommen haben
wir eine Waage zur Hand: 31 Pfund.
Langsam kommt Wind auf und nachdem uns der
Ladungszustand der Batterie ins Auge sticht, laufen wir
weg von den Klippen... just in time, denn jetzt wird's Zeit
die Batterie zu wechseln. Der Motor setzt aus und unsere
Clubkameraden kommen vorbei um nach dem rechten zu
schauen: Brauchen wir Hilfe?... neee, Danke, aber bitte haltet
Radio Wache auf Kanal 68, falls wir in der Ansteuerung von
Luanda Port noch Probleme bekommen...
Xico macht den Batteriewechsel routiniert. Wir wollen aber
doch lieber Richtung Heimathafen abdampfen.... schade um
die tolle Fischerei. Bei knapp 4.000 Touren läd der Motor
gut. Seltsam... aber um so besser, daß wir nur noch 25km bis
zum "Farol Velho" haben. An der Ansteuerungstonne legen
wir noch einmal 4 Ruten aus, ein Biss, aber er spuckt den
Drilling wieder aus... .. ab nach Hause!
Einlaufen, Boot waschen, Fische putzen, ein paar Kaltgetränke
und jetzt laufen auch die Clubkameraden ein... gerade mal
zwei Baracuda, aber jede Menge verlorener Rapalas... Danke
noch einmal für die angebotene Hilfe.
Es muß nicht immer Big Game sein! Was kann doch ein bisschen
In-Shore Angeln für Freude bereiten, stimmt's ?!?
;)
war ein fabelhaft ruhiger Tag.
Als Commodore Xico, Ing. Albert und
ich den "Farol Velho" rundeten, war es schon
fast 09h00. Die See wunderbar glatt. Kaum eine Brise
und so entschieden wir uns für die Dande Klippen.
Auf dem Wrack der "Vale Rosa" haben wir dann zunächst
mal gepoppert, bis die Schultern schmerzten. Schon beim
ersten Anwurf hatte ich einen schöne Macoa Jack Crevalle.
Danach hatten wir noch reichlich Nachläufer bis zum Boot,
aber kein weiterer Biss konnte verwandelt werden.... also
weiter in die Baracuda Bucht neben der "Angoflex" Pier...
rumms, die ersten Baracuda, schöne Tiere um die 1m20.
Lecker.
Dann schlug mein Commodore vor, doch auch mal die
Reefer Wracks in den Klippen direkt anzufahren... und
was für ein toller Tag sollte da noch draus werden.
Zwischen den Wracks ist's stets 5 bis 7 Meter tief, also
genug um mit Schleichfahrt und vier Rapalas / Storms
durchzuschleppen. Baracudas geben sich die Ehre und
endlich erlöst Xico's erster Cubera Snapper die "eintönige"
Strecke... hier unbedenkliche, sogar köstliche Speisefische.
Ein großer Baracuda beisst noch den "shotgun" Rapala über
dem Stahlvorfach ab! Dann haben wir einen Hänger und müssen
ein paar Minuten kurven um ihn los zu bringen.
Mittlerweile steht die Sonne im Zenit und wir können Pullover
und Langarm Shirts ablegen.
Ein Sportskamerad aus dem Bootsclub dampfert aus West in
unserer Richtung und fängt dann auch direkt vor unserer Nase
seine Bracuda... doch schleppt er zu schnell und so bleiben
seine teuren Rapalas in den Felsen hängen, während wir weiter
einen nach dem anderen verhaften. Soooo viel Gesellschaft ist
uns denn doch zu aufdringlich und wir gehen mit Schleichfahrt
in die nächste Bucht, "Tres Marias", unsere "Barsch-Bank"
wo wir ein paar Abhebungen vornehmen wollen...
Hier merken wir entsetzt, daß knapp ausserhalb der
Brandungszone Fischer ihre Stellnetze fast überlappend
gespannt haben. Der Cob soll sich darin verfangen, der jetzt
seinen Laichzug nach Norden vornimmt.
Frust und Entäuschung machen sich breit, doch der Swell ist
bei ablaufend Wasser fast nicht mehr vorhanden und so schlüpfe
ich hinter die Netze und wir "kuscheln" uns fast an die Felsen.
3-5 Meter Tiefe und es geht munter weiter mit Barra und Co.
Dann klingelt es an der Accu Twinspin 30 an der Blue Rose:
Albert ist dran und der Tanz mit dem Cubera beginnt. Ein paar
Runden muß ich noch machen, cleverer Bursche der alte Finne
der... dann kann Xico das Tier sauber gaffen.
Was für ein Fang! Petri Heil Albert! Erst ausgenommen haben
wir eine Waage zur Hand: 31 Pfund.
Langsam kommt Wind auf und nachdem uns der
Ladungszustand der Batterie ins Auge sticht, laufen wir
weg von den Klippen... just in time, denn jetzt wird's Zeit
die Batterie zu wechseln. Der Motor setzt aus und unsere
Clubkameraden kommen vorbei um nach dem rechten zu
schauen: Brauchen wir Hilfe?... neee, Danke, aber bitte haltet
Radio Wache auf Kanal 68, falls wir in der Ansteuerung von
Luanda Port noch Probleme bekommen...
Xico macht den Batteriewechsel routiniert. Wir wollen aber
doch lieber Richtung Heimathafen abdampfen.... schade um
die tolle Fischerei. Bei knapp 4.000 Touren läd der Motor
gut. Seltsam... aber um so besser, daß wir nur noch 25km bis
zum "Farol Velho" haben. An der Ansteuerungstonne legen
wir noch einmal 4 Ruten aus, ein Biss, aber er spuckt den
Drilling wieder aus... .. ab nach Hause!
Einlaufen, Boot waschen, Fische putzen, ein paar Kaltgetränke
und jetzt laufen auch die Clubkameraden ein... gerade mal
zwei Baracuda, aber jede Menge verlorener Rapalas... Danke
noch einmal für die angebotene Hilfe.
Es muß nicht immer Big Game sein! Was kann doch ein bisschen
In-Shore Angeln für Freude bereiten, stimmt's ?!?
;)