Um die vollständige Version des Beitrags (mit allen Bildern und Grafiken) anzuzeigen, bitte auf den Titel klicken : Forellenfischen für Anfänger
Da ich ja nächste Saison ernsthaft Fliegenfischen will, würde mich mal interessieren, was die Alten Hasen einem Anfänger raten würden, um möglichst bald zu einem Erfolgserlebniss zu kommen. Oder anders gesagt: welche typischen Anfängerfehler sollte man vermeiden.
Ich werde an einem Flüsschen mit recht gutem Forellenbestand und ziemlicher Strömung Fischen. Es lässt sich gut Waten, Grund ist Kalkstein ohne Pflanzen, Ufer grösstenteils bewachsen (mit Bäumen).
etwa so:
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Werfen kann ich so Ansatzweise, aber hab keine Ahnung, ob es zum Beispiel was bringt, irgendwelche Trockenfliegen zu Fischen, wenn keine Fische steigen. Ob es Sinnvoller ist Stromauf zu fischen und waten, oder lieber Stromab. Ob die Fliegen wirklich immer so verdammt klein sein müssen (Als Spinnfischer wär ich eher versucht, eine richtig fette Raupenimitation an Hakengrösse 2 anzubieten, als einen Daunenfederchen Grösse 16). Wie tief sollte eine Nymphe Schwimmen. usw.
Weiß gar nicht, ob ich auf diese Frage so einfach antworten darf, weil sie ja nur an die alten Hasen gerichtet ist. :q
Zunächst mal möchte ich sagen, dass es an dem von Dir vorgestellten Gewässer sicher nicht allzu lange dauern sollte, bis Du den ersten "Fliegenfisch" drillen kannst.
Also, am Anfang steht natürlich die Beobachtung, welche besonders beim Fliegenfischen eine besondere Bedeutung hat. Da Du aber das Gewässer ja schon mit der Spinnrute kennst, werden Dir sicherlich Unterstände schon teilweise gut bekannt sein.
Ich würde an Deiner Stelle anfangen, es mit der Nymphe zu versuchen an Standplätzen, wo Du Forellen vermutest. Eine grundnah präsentierte Nymphe an Schwimmschnur gefischt, sollte erste Erfolge bringen.
Wenn Du Fische steigen siehst, etwa in den Abendstunden, kannst Du es dann mit der Trockenfliege versuchen. Muster richtet sich dann freilich immer nach den Insekten, welche - was man beobachten muss - sich auf dem Wasser befinden und von den Fischen angenommen werden. Das können natürlich mal extrem kleine, aber auch schon mal größere Brocken (z.B. Maifliegenzeit) sein.
Es kann zwar auch etwas bringen, eine Trockenfliege zu Zeiten, in denen die Fische nicht sichtbar steigen, aber ich verlege mich in diesen Zeiten eigentlich auf das Fischen mit der Nymphe. Diese kann man auch anfangs auch eher mal mit Erfolg, "einfach so durchs Wasser ziehen", so dass ein Fisch ihr folgt und anbeißt.
Für das Trockenfliegenfischen muss man wurftechnisch und schnurführungsmäßig sicherlich ein wenig beschlagener sein, um den ersten Fisch zu überlisten.
Ich wünsche Dir einen guten Start jetzt schon mal,
Gruß Mühle
Wenn das Ufer stark bewachsen musst den "Rollwurf" gut beherschen da du bei dieser Wurftechnik nicht die Schnur nach hinten strecken musst ich schau mal ob ich nicht einen Link finde der diesen Wurf erklärt ist eigentlich die einfachste Wurfart
Zu den Fliegen die Maifliege ist eine der größten wie Mühle ja schon erklärt hat ich nehm auch gerne ne Rehhaar oder die Entenbürtzelfliege
Das Rehhaar ist innen hohl und schwimmt daher auch ohne trockenwerfen und fetten sehr gut
Rehhaar mit kleinem Bleikopf immitiert eine Koppe und wird über Grund gezupft (Bachforellen findens legger) :q :m :m :m
Jo und Mühle hat recht beobachten was gerade am und im wasser los ist, ist die halbe Miete
und nimm dier immer ein paar lose Fliegenhaken mit habe so manche Äsche auf Naturköder erwischt ;)
Wenn nichts zum Anbiss reizt versuch einem Strauch am Ufer zu schütteln und schau welche insekten ins Wasser fallen eine Sedge auf den Haken gezogen und los gehts :m
Ach ja habe bei der Suchmaschiene Google mal Kunstfliege eingegeben sagehaft was es da alles gibt :m
Hi til,
würde mich zwar nicht zu den alten Hasen zählen, aber von der flachen Uferseite aus, diagonal, stromab in Richtung der gegenüberliegenden Uferseite geworfen, mit einer Goldkopfnymphe, diese dann entlang der tiefen Rinne unterhalb der Rausche in die Mitte treiben lassen, an leicht gestraffter Schnur, leichte Vibrationen in die Fliegenschnur tragen, da könnte vielleicht gut was gehen :q .
Schönes Gewässer. Beneide dich wirklich.
Hallo Til
wenn Nympfen und Trockenfliegen nicht gehen, dann lohnt es sich immer auch Nassfliegen und Streamer dabei zu haben. Die kannst Du fast wie einen Spinnköder führen und zwischendurch immer wieder abtreiben lassen. Sie fallsen den Fischen immer sehr gut auf und fangen daher manchmal besonders gut gerade wenn die anderen Köder ignoriert werden. Gute Fliegen sind: Alexandra, Märzbraune, Montana, Matuka (kleine Silberfischimmitationen)
Im Sommer gehen die Trockenfliegen meist am besten und Du kannst steigende Fische direkt anwerfen, egal ob stromauf oder stromab. Ich finde das stromab Fischen einfacher.
ich hoffe ich konnte helfen
rudi-adS
08.04.2004, 15:25
Grüzzi Til,
NaNaNa, ...... Du bist doch ein "alter" Bekannter meiner Webseite, ..... schau doch mal die Artikel darauf genauer an. Da werden noch einige Deiner Fragen geklärt werden !
Also lass Dich mal sehen/hören oder komm zu mir an den Altrhein (hoch), wir sind doch fast Nachbarn, dann kann ich Dir vielleicht noch einiges zeigen #h !
Also, melde Dich !
Gruß
Rudi (aus dem Schawrzwald)
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