RaLoeck
25.12.2002, 10:02
Im Juli flogen wir zu viert nach Alaska, um eine dreiwöchige Kanutour auf dem Beaver Creek – Yukon zu machen. Ich will mich hier mal nur aufs Angeln beschränken, sag aber soviel: Die Landschaft ist einfach nur atemberaubend, die Tierwelt unglaublich.
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Beaver Creek , im Hintergrund
die White Mountains
Die Anreise erfolgte über Frankfurt – Anchorage - Fairbanks, wo wir von unserem Ausrüster Peter Kamper abgeholt wurden. Nachdem Peter mit uns Einkaufen war (Lebensmittel, persönliche Ausrüstung wie Köder, Moskitoschutz usw.) wurden wir zum Nome Creek gebracht. Dort wurden wir dann in der Wildnis „ausgesetzt“, um drei Wochen und 600 Flusskilometer später an der Yukonbrücke wieder abgeholt zu werden. Dann ging es los, anfangs pro Tag nur ca. 15 km, da der Oberlauf des Flusses der schönste Abschnitt ist. Hier fingen wir Äschen, Äschen und nochmals Äschen.
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Arktic Greyling (Äsche)
Sie bissen auf eigentlich jeden Köder, ob Blinker, Spinner oder Fliege. Zwischendurch fing Ecki auch noch ein Lachs. Das ist in diesem Fluss eigentlich recht selten, da hier kaum Lachse hochziehen.
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Ecki mit seinem King
Nach ca. 1 1/2 Wochen kamen wir in den Unterlauf des Flusses. Der erste Hecht mischte sich unter die Äschen, ein kaum 40 cm langer Grashecht. Einen Tag später wurde das Wasser ruhiger und wir kamen an einen Nebenarm des Beavers. Da ging es dann richtig los. Der erste Wurf brachte sofort einen Hecht von ca. 60 cm. Der zweite von meinem Nebenmann einen Hecht vom 105 cm.
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Hecht von Carsten (105 cm)
So ging es Schlag auf Schlag. Nach ca. einer Stunde hatte ich alleine 24 Hechte gefangen, mein größter 98 cm. Schnitt war so um die 60 cm. Wir haben natürlich bis auf einen Hecht alle zurückgesetzt.
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Mein Hecht (98 cm)
So ging es den Rest der Tour weiter. Sobald ein Nebenarm oder der Einlauf eines Flusses auftauchte, waren wir im Hechtrausch. Die Durchschnittsgröße erhöhte sich noch auf 70-75 cm, Hechte zwischen 80 und 90 cm waren immer dabei. Man kann sich diesen Fischreichtum als Angler, der sonst Hunderte von Würfen für einen Hecht machen muss, kaum vorstellen.
Zwischendurch immer wieder Tierbegegnungen wie diese.
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Luchs
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Elchbulle
Die Tiere zeigten eigentlich kaum Scheu, nur wenn man zu nah kam trabten sie ein wenig unentschlossen davon.
Am Ende der Tour, auf den Yukon, sahen wir dann noch die Lachsfänge der Indianer. Riesige King´s, die mit Netzen oder Lachsrädern gefangen wurden.
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Die Indianer waren übrigens sehr freundlich und schenkten uns noch getrockneten Räucherlachs.
Dann kamen wir zur Yukonbrücke und wurden von Peter abgeholt.
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Yukon, im Hintergrund die Brücke
Im großen und ganzen kann man nur sagen: Eine Abenteuertour, die ich mit Sicherheit nie vergessen werde.
Mehr Bilder von anderen Kanutouren unseres Ausrüsters:
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Beaver Creek , im Hintergrund
die White Mountains
Die Anreise erfolgte über Frankfurt – Anchorage - Fairbanks, wo wir von unserem Ausrüster Peter Kamper abgeholt wurden. Nachdem Peter mit uns Einkaufen war (Lebensmittel, persönliche Ausrüstung wie Köder, Moskitoschutz usw.) wurden wir zum Nome Creek gebracht. Dort wurden wir dann in der Wildnis „ausgesetzt“, um drei Wochen und 600 Flusskilometer später an der Yukonbrücke wieder abgeholt zu werden. Dann ging es los, anfangs pro Tag nur ca. 15 km, da der Oberlauf des Flusses der schönste Abschnitt ist. Hier fingen wir Äschen, Äschen und nochmals Äschen.
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Arktic Greyling (Äsche)
Sie bissen auf eigentlich jeden Köder, ob Blinker, Spinner oder Fliege. Zwischendurch fing Ecki auch noch ein Lachs. Das ist in diesem Fluss eigentlich recht selten, da hier kaum Lachse hochziehen.
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Ecki mit seinem King
Nach ca. 1 1/2 Wochen kamen wir in den Unterlauf des Flusses. Der erste Hecht mischte sich unter die Äschen, ein kaum 40 cm langer Grashecht. Einen Tag später wurde das Wasser ruhiger und wir kamen an einen Nebenarm des Beavers. Da ging es dann richtig los. Der erste Wurf brachte sofort einen Hecht von ca. 60 cm. Der zweite von meinem Nebenmann einen Hecht vom 105 cm.
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Hecht von Carsten (105 cm)
So ging es Schlag auf Schlag. Nach ca. einer Stunde hatte ich alleine 24 Hechte gefangen, mein größter 98 cm. Schnitt war so um die 60 cm. Wir haben natürlich bis auf einen Hecht alle zurückgesetzt.
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Mein Hecht (98 cm)
So ging es den Rest der Tour weiter. Sobald ein Nebenarm oder der Einlauf eines Flusses auftauchte, waren wir im Hechtrausch. Die Durchschnittsgröße erhöhte sich noch auf 70-75 cm, Hechte zwischen 80 und 90 cm waren immer dabei. Man kann sich diesen Fischreichtum als Angler, der sonst Hunderte von Würfen für einen Hecht machen muss, kaum vorstellen.
Zwischendurch immer wieder Tierbegegnungen wie diese.
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Luchs
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Elchbulle
Die Tiere zeigten eigentlich kaum Scheu, nur wenn man zu nah kam trabten sie ein wenig unentschlossen davon.
Am Ende der Tour, auf den Yukon, sahen wir dann noch die Lachsfänge der Indianer. Riesige King´s, die mit Netzen oder Lachsrädern gefangen wurden.
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Die Indianer waren übrigens sehr freundlich und schenkten uns noch getrockneten Räucherlachs.
Dann kamen wir zur Yukonbrücke und wurden von Peter abgeholt.
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Yukon, im Hintergrund die Brücke
Im großen und ganzen kann man nur sagen: Eine Abenteuertour, die ich mit Sicherheit nie vergessen werde.
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