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Testbericht Peter Biedron Wobbler

Peter Biedron Wobbler von Quantum

Peter Biedron ist ja berühmt für seine handgebauten Wobbbler (ich bin noch glücklicher Besitzer eines handgeschnitzten Exemplare von Anfang der neunziger Jahre). Er hat jetzt für Quantum eine ganze Wobblerserie entwickelt. Und geht dabei etwas andere Wege als bei Wobblern sonst allgemein üblich.


Warum Peter Biedron Wobbler?
Während ansonsten gerade starke Vibrationen für das Fangergebnis sorgen sollen, vertritt Peter Biedron eine andere Philosophie, wir lassen ihn hier selber zu Wort kommen:

Zitat:
Liebe Angler,

das Konzept eines Köders ohne Tauchschaufel und den damit nur sehr dezent erzeugten Druckwellen unter Wasser orientiert sich an der Natur. Oder können Sie sich vorstellen, dass ein wehrloses Beutefischchen aufgeregt umher zappelt, um ja die bösen Räuber auf sich aufmerksam zu machen?

Natürlich nicht! Es wird vielmehr versuchen, so unauffällig wie möglich durchs Gewässer zu schleichen. Und das sollte Ihr Köder auch tun, wenn Sie dauerhaft Erfolg haben wollen.

Mit den von mir entwickelten Biedron-Wobblern klappt das in hervorragender Weise. Und gerade in stark befischten Gewässern werden Sie überraschende Fangerfolge haben!

Peter Biedron

Topprodukte
Dass die Wobbler erstklassig lackiert sind und mit besten Komponenten ausgestattet, kann man bei Quantum voraussetzen - und auch bei Peter Biedron, wenn er seinen Namen dafür gibt!

Interessanter noch aber ist, dass die Wobbler keine Tauchschaufel haben, dafür aber mehrere Einhängeösen. Je nachdem in welche Öse man den Wobbler einhängt, läuft er anders.

Die oberen Ösen erzeugen insgesamt aktivere Bewegungen und lassen den Köder tiefer tauchen, die unteren lassen den Köder eher langsamer wedeln und nicht so tief tauchen.

So kann man den variabel einsetzen und auf die jeweiligen Gegebenheiten am Gewässer anpassen. Das fördert auch die Farbpalette mit allen benötigten Farben und Farbkombinationen.


Folgende Modelle stehen zur Auswahl:


Biedron „The Original"
schwimmend, zweiteilig mit Rasselkugeln


Dirty Harry
Seitlich abgeflachter Einteiler, ähnelt hochrückigen Futterfischen in unnachahmlicher Art und Weise. Mit schier unglaubliche Fangraten in den Tests.


Big Fish
Großer einteiliger Biedron-Wobbler für Wels und Großhecht, oder auch für die Meeresangelei. Kann auch gejerkt werden.


Swanky Jack
Das Gegenstück zum zweiteiligen „The Original". Etwas seitlich abgeflacht, mit unglaublichen Wurfeigenschaften.


Belly Dancer
Sensationeller Zweiteiler mit schräger Teilung. Diese lässt ganz besondere Bewegungsmuster entstehen und die Haken können sich nicht verfangen.


Testbericht 1

Biedron Wobbler - Testbericht von Fischandy

ich hatte das Glück und durfte die Biedron Wobbler testen.


Am 4. November erhielt ich 3 verschiedene Wobblermodelle...



Der erste Wobbler...


Dirty Harry: 9cm, 20g

der Wobbler ist einteilig und hat 3 Einhängeösen, um ihn nach Wunsch in 3 verschiedenen Gewässertiefen anbieten zu können.
So kann der Dirty Harry von 0,5m bis auf eine Tiefe von 2,40m zum laufen gebracht werden.

Verarbeitung: ist gut, die Oberfläche schön glatt und die beiden Drillinge sind scharf genug und biegen nicht so leicht auf.

Wurfeigenschaften: mit diesen Wobbler sind weite und geziehlte Würfe möglich.

Laufverhalten: an der obersten Öse befestigt, hat dieser Wobbler einen eher geraden und unauffälligen Lauf und man hat das Gefühl, als ob ausschliesslich nur die Drillinge "arbeiten".
An der mittleren Öse... zeigt der Wobbler einen natürlichen Lauf, der schon besser die Schwimmbewegungen eines Fisches imitiert.
An der untersten Öse... schlägt er etwas besser zu den Seiten weg und erinnert so an einen kleinen kranken angeschlagenen Fisch und somit ist der Lauf am auffälligsten.


Belly Dancer: 8cm, 12g

der Wobbler ist zweiteilig und hat eine oder zwei Geräuschekugeln im Körper integriert.
Er hat ebenfalls 3 Einhängeösen, um mit ihn geziehlt in 3 unterschiedlichen tiefen zu fischen.
Der Belly Dancer ist mit seiner geringen Tauchtiefe eher für flachstehende Raubfische gedacht oder für flache Gewässerbereiche... denn er geht im höchstfall nur bis auf 1,20m Tauchtiefe.
Man kann aber auch ein Vorschaltblei aufs Vorfach fixieren um ihn so auch für tiefere Gewässerbereiche einsetzen zu können.


Verarbeitung: ist auch gut und die Oberfläche schön glatt. Die beiden Drillinge sind auch schön scharf, nur ist der hintere Drilling meiner meinung nach etwas klein geraten... hab ihn zum testen aber nicht ausgetauscht.

Wurfverhalten: dieser Wobbler lässt sich weit und gezielt werfen.

Laufverhalten: an der obersten Öse befestigt, läuft dieser Wobbler am besten und er schlägt schön zu den Seiten aus und erinnert so an ein krankes angeschlagenes Fischchen. An der mittleren Öse... zeigt er ein natürliches Schwimmverhalten und schlägt nicht mehr so extrem zu den Seiten aus. An der unteren Öse läuft er fast gerade und macht nur kleine Schläge und ist so noch unauffälliger im Lauf.



Original Biedron Wobbler 11cm, Floating

dieser Wobbler ist wieder 2 teilig und hat im Kopfbereich sitzend eine Geräuschekugel.
Der Wobbler hat diesmal "nur" 2 Einhängeösen. Mit der untersten Öse, kann dieser Wobbler auf bis zu 1m tiefe und mit der oberen bis auf 2 m tiefe gebracht werden.

Verarbeitung: ist ganz zufriedenstellend und die beiden Drillinge sind auch wieder scharf genug und biegen nicht so leicht auf.

Wurfverhalten: auch dieser Wobbler lässt sich schön geziehlt und weit werfen.


Laufverhalten: an der oberen Öse... zeigt dieser Wobbler bei "normalen" Kurbelumdrehungen einen natürlichen und nicht zu hektisch wirkenden schlängelnden Lauf.
An der unteren Öse zeigt der Wobbler einen eher geraden Lauf und praktiziert nicht mehr ganz so schöne Schwimmbewegungen.


Fazit

Dirty Harry: hatte den Eindruck das dieser Wobbler seine 2,40 tiefe nicht erreicht. Für Hecht ist der Wobbler mir jetzt im Herbst etwas zu klein. Es könnte ein für Rapfen interesssanter Köder für den Sommer sein von der größe und Farbe her.

Belly Dancer: für flachstehende Räuber geeignet und warscheinlich auch ein guter Rapfenköder im Sommer.

"The Original": eigentlich ein guter Hechtköder für nicht sehr tiefe Gewässer. Auch die Farbe ist für manche schlauen Hechte nicht so abschreckend und so eher natürlich gehalten.



Praxistest

1. Tag
am selben Tag als ich die Wobbler erhielt, hatte ich am Nachmittag noch gute 2 Stunden Zeit um sie zu testen, bevor es gegen 17 Uhr dunkel wird.
Ich entschloss mich, um bei den Wobblern erstmal das Laufverhalten zu beobachten, an einen 11 ha See zu fahren, der vom Wasser her kristallklar und weniger hängerträchtig ist... sonst wäre der Verlust beim ersten Test sehr ärgerlich.

Ich machte als erstes den Dirty Harry ans Stahlvorfach und probierte die 3 Ösen nach der Reihe nach durch und musste feststellen das der Wobbler an den unteren beiden Ösen befestigt, ein besseres Laufverhalten zeigt, als an der obersten...

ca. 20min. hatte ich den gefischt und kein Biss darauf bekommen... vielleicht war aber auch gerade kein Hecht an der Stelle.


Danach war der Original Biedron-Wobbler 11cm Floating, dran. Schon nach ca. 5 min. der erste Hechtbiss, der leider gleich wieder auschlitzte weil er den Wobbler warscheinlich nicht richtig genommen hat.
Ich fischte diesen Wobbler noch ca. 30min. lang und wechselte dann zu den nächsten...

jetzt war der Belly Dancer an der Reihe und zeigte bei der Befestigung an der obersten Öse ein besseres, aufälligeres und natürlich schlagendes Laufverhalten als wenn er durch die mittlere und untere Öse befestigt wird.
Ich zog den Wobbler, der durch die obere Öse befestigt war, gleichmäßig an der Krautkante entlang und hatte beim zweiten Wurf bereits einen ca. 50er Hecht dran, der den Wobbler inhaliert hat.



2. Tag
am 5.November war ich von 14.30-17.00Uhr angeln und hab 3 flachere Gewässer mit den Biedron Wobblern befischt. 1 Gewässer davon hat Verbindung mit der Havel. Am ersten Gewässer hab ich alle 3 Wobblermodelle für ca.30minuten durchprobiert. Konnte aber in den 30min. keinen Biss verzeichnen. So ging es danach ab zum zweiten Gewässer für wieder 30 min.. diesmal angelte ich hier mit den beiden Modellen die mir vom Lauf her, am besten gefallen. Das waren einmal der 8cm Belly Dancer und zum anderen der 11cm Original Biedron-Wobbler.
Auf den Belly Dancer gabs keinen Biss, aber als ich den "Original" Biedron-Wobbler ans Stahlvorfach montierte, konnte ich wo auch vorher bereits der Belly Dancer seine Runden zog, den ersten Biss nach wenigen Würfen verzeichnen.
Der Fisch, der warscheinlich ein mittlerer Hecht war, ist nach ca. 2-3 Sekunden wieder ausgeschlitzt.

Dann ging es nach ein paar weiteren Würfen mit den Original Biedron-Wobbler, die aber ohne einen weiteren Fischkontakt waren, auf zum nächsten Gewässer.

An diesem Gewässer hatte ich insgesamt 3 Hechte gehakt und mehrere anstupser von Barschen oder Hechten bekommen. Die 3 gehakten Hechte hatten sich nach 1-2 Sekunden aber schon wieder verabschiedetet, warum auch immer...
Die Drillinge sind eigentlich ausreichend scharf, aber vielleicht haben die Hechte an den Tag keinen richtigen Hunger gehabt, oder waren einfach zu träge... obwohl ich den Wobbler immer schön gleichmäßig einholte.
Auf den "Dirty Harry" hatte ich anschliessend nur noch einen kurzen anfasser gehabt.



3. Tag
am 7. November war ich zum letzten Wobbler Test für knappe 2 Stunden und war am Nauen-Paretzer Kanal.
An einer vom 2 Weltkrieg zerstörten Brücke hatte ich auf den roten Belly Dancer einen Hechtnachläufer, der den Köder ohne Kontakt bis zum Ufer folgte und wieder abdrehte. Wiederholte Würfe um den Hecht doch noch zum Anbiss zu bringen, waren mit allen 3 Testwobblern erfolglos, bis auf 2 von aussen gehakten Brassen auf dem Original Biedron-Wobbler.
So machte ich mich dann wieder auf den Weg zurück zum Auto, um noch ein anderes Gewässer anzusteuern, um wenigstens doch noch einen Hecht mit den Wobblern zu fangen.

Am letzten Gewässer(Schöpfwerk Zeestow) angekommen, konnte ich auf den Original Biedron-Wobbler nach den ersten 3 minuten bereits wieder einen Hechtausschlitzer verbuchen und etwa 10 minuten später hatte ich dann den nächsten Biss, der diesmal hing. Der Hecht war sehr knapp, aber gut gehakt.


mit ca. 60cm kein Monster, aber ich konnte doch noch einen darauf fangen.


Hier noch ein paar Bilder, wie die Wobbler nach ihrer geleisteten Arbeit im moment aussehen...


Belly Dancer mit 2 Lack Abplatzer


Dirty Harry



Original Biedron-Wobbler...


Testbericht 2 von Dorschjäger

Wobblertest Biedron-Wobbler

Hallo zusammen,

die Freude war groß als ich erfuhr, daß ich bei der Verlosung der Biedron Wobbler gewonnen hatte. Ich freute mich wie ein kleines Kind !

Da kamen auch schon die Wobbler per Post.

Ich erhielt folgende 3 Wobbler:

Belly Dancer
Dirty Harry
Swanky Jack

Den Belly Dancer testete ich an der Wörnitz bei Dinkelsbühl. Tieflaufender Wobbler. Aussehen und Verarbeitung sehr gut.

Der Dirty Harry wurde auch an der Wörnitz getestet. Es ist ein Oberflächenwobbler. Aussehen und Verarbeitung sehr gut.

Nun komm ich zu meinem Lieblingswobber dem Swanky Jack.

Da lies der Fang nicht lange auf sich warten.
Ein 81er Hecht war die Belohnung.

Summa sumarum der Name Biedron steht für Spitzenqualität !

Ich angle immer nur noch mit diesen Wobblern !

Euer
Dorschjäger

PS: Mein Angelerlebnis von der Fränkischen Rezat findet ihr unter Hechtfischen an der Fränkischen Rezat.

 
(Anmerkung der Red.: Oder hier weiterlesen;-)))
 
Hallo zusammen,

gestern bin ich mal wieder bei uns an die Fränkische Rezat gefahren. Schit Wetter war angesagt. Meine Frau sagte noch: "Nimm doch den Angleranorak mit". Ich bin aber doch ein abgehärteter Fischer, solchen Krimskram brauche ich nicht. Gesagt, getan. Nun startete ich in Untereschenbach, 3 Stunden nichts. Es regnete inzwischen, doch das war mir egal. Ich war hechtsüchtig !

Ich fischte erst mit Pose und totem Köderfisch, nichts tat sich. Nun wechselte ich auf meinen Spezialhechtwobbler. Ratet mal welcher das ist ? Natürlich-es ist der Biedron Wobbler(Swanky Jack) ! Was soll ich sagen, auf einmal rumpelte es in der Schnur, die Post ging ab ! Nach einem Kampf von ca. 1/4 Stunde hatte ich das Ergebnis im Kescher- ein 81er Hecht.

Mensch war ich stolz, ich hatte meine Bestmarke durchbrochen !

Könnt ihr euch vorstellen wie ich mich fühlte ? Trotzdem , daß es nun dauernd regnete war ich total glücklich.

Ich zündete mir mitten im Regen mal eine an-welch ein Gefühl !

Da lag nun mein 81er Hecht(3,9 kg) wie ein Gemälde ! Ich glaube ich war am 30.9.2008 der glücklichste Angler vom Fränkischen Rezat-Tal.

So nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier nun das Bild- ich bin in den Hecht verliebt !
 
06_10_hecht.jpg

Euer Dorschjäger


Testbericht 3 von BigMan

Hallo Leute, die meisten im Board kennen mich und haben sicher das ein oder andere schon von mir gelesen.

Da ich manchmal zu der Gattung der Fortunus Fungi zähle, der auch als „gemeiner Glückspilz“ bekannt ist, hat es auch beim Biedron Gewinnspiel im Februar 2008 mal wieder geklappt. Nicht das jetzt jemand neidisch ist, meist sind die anderen Gewinne nur Kleinigkeiten (Konzertkarten für Genesis, Geschirrspüler u.a.) aber man freut sich.
Am 03. April trafen per Post nun meine 3 Gewinnwobs bei mir ein.

Als größter im Team steht der einteilige „Dirty Hary“ mit seine 12 cm und 34g im Firetigerdesign auf der Liste. Dann kommt dicht gefolgt „The Original" mit 11 cm und 16 g im Bachforellenlook und zu guter letzt der „Belly Dancer“ mit seinen 8cm und 12 g. Die beiden letzteren sind jeweils 2 teilige Wobbler mit Forellenoutfit.






Was mir schon immer an die Biedron´s gefallen hat war die verschiedenen Einsatztiefen die man unkompliziert wechseln kann. Deswegen habe ich schon 2 Einteiler in 15 cm Länge mit 39 g Gewicht. Einer im Makrelenlook der andere in weis / blau.



Da in Thüringen die Schonzeit bis ende April (Hecht) bzw. Mai (Zander) geht müssen die 3 erst mal zu einer Zwangspause in meine Köderbox. Hier können Sie sich moralisch auf den großen Fang vorbereiten.

Sonntag 3.Mai, zu Vatertag habe ich es leider nicht geschafft. Nicht das ich besoffen war, nein ich habe bei einem Freund ´ne Wand herausgebrochen. Kaputt machen kann ich gut.

Also nun zum 1.Test

Das Gewässer ist ein noch Junger Baggersee, der erst seit 2 Jahren offiziell beangelt werden darf, aber einen oft unterschätzten Bestand an Hechten, Barschen, Karpfen und Schleien hat.

Der erste Wobbler den ich getestet habe war „Dirty Hary“. Der hing an der BLACK BULL Spinn- und Jerkbaitrute von Cormoran. Hier genau die Spinnrute mit 2,70 m und einem WG von 40-80g. Als Rolle diente mit die Syntec Pro 340 von Browning, bespult mit einem 0,10 Geflecht.

Der „schmutzige Harrald“ fliegt bei gleichmäßigen durchziehen sehr weit und kommt nur bei Gewaltwürfen ins trudeln. Hier verhakt sich der vordere Drilling gerne mal, was man aber beim Einholen sofort merkt.
Der Wobbler erzeugt in Normalzustand nicht sonderlich viel Druck, läuft aber astrein und flankt auch bei leichten Zupfern schön.

Schon beim Ersten Wurf merkte ich eine Attacke die ich aber nicht verwandeln konnte. Nach weiteren Würfen stieg dann der erste Hechtjüngling ein und ließ sich locker ans Ufer bringen. Hier konnte er sich aber mit ein paar Kopfschüttlern selber befreien ohne das Land zu betreten. Mein Sohnemann steckte verärgert, nach erfolglosem Sprint, den Kescher wieder ins Futteral. Ein paar Würfe später konnte „Harry“ dann doch noch einen 50er Esox zum Landgang veranlassen. Da bei uns das Maß bei 55cm liegt durfte er auch den Rückweg wieder antreten und verzog sich in Windeseile in die Tiefe.
Bei einem schönen Sonnenuntergang, beendete ich die 2 Stunden Angeltour mit einem guten Gefühl zwar ohne Fisch aber nicht als Schneider.



Fazit diese Ersten Test. Der Wobbler ist durch die verschiedenen Tauchtiefen flexibel einsetzbar und läuft ordentlich. Bei Zupfern oder schnellen kurzen Spulbewegungen neigt er zum flanken, was ihn sicher für die Fische attraktiver macht. Beim Werfen sollte man katapultartige Würfe wie beim Karpfenangeln vermeiden. Die Drillinge machen, mit Ihrem „Alulook“, auf den ersten Blick (von weiten) einen unsicheren Eindruck, der sich aber beim Anfassen und testen nicht bestätigt. Sie sind scharf und stabil wie man es sicher erwarten kann.
Selbst die kleinen Hechte haben sich, mit ihren Zähnen, auch in diesem Köder deutlich verewigt.

Der 2. Test folgte einige Tage später. Nun war die „Bachforelle“ und der „Bauchtänzer“ am Start.
Das Gewässer war das gleiche geblieben, nur der Zielfisch hatte sich geändert. Heute soll es auf die Stachelritter gehen. Die Rute ist eine 2,10m Silverman mit einem Wurfgewicht von 10-30g, die Rolle ist die gleiche nur mit einer 20er Mono bespult.
Der „Bellydancer“ lässt sich gut werfen und überschlägt sich auch beim durchziehen nicht oft. Das abtauchen ist kaum zu merken, was wohl an der geringen Breite des ganzen Wobblers liegt. Allerdings ist das auch nicht weiter schlimm, weil er von alleine langsam auf Tauchstation geht. Durch seinen hochrückigen Aufbau flankt er dafür sehr schön was Ihn aus meiner Sicht recht attraktiv für die Räuber wirken lässt. Selbst bei kleinen Tempoänderungen zeigt er seine hellen Seiten.

Die zweiteilige Bachforelle hat auch ein gutes Wurfverhalten kommt aber auf größere Weite, dank dem höheren Gewicht. Da hier, im Gegensatz zu den anderen Biedrons, „nur“ 2 Ösen für die Tiefeneinstellungen vorhanden sind, taucht er „nur“ in 2 Tiefen ab. Als Floater kann man, Ihn ideal über Krautbänken und Hindernissen einsetzen. Einen gleichmäßigen Zug quittiert er mit leichten schlängeln und bei einem kurzem Ruck bricht er leicht aus.

Leider war dieser Test nicht von Erfolg gekrönt und wie ein Angelfreund in seiner Signatur schon schrieb: „Jeder Tag ist ein Angeltag, aber nicht jeder Angeltag ist ein Fangtag“. Dafür war mein Junior erfolgreich, mit einem von mir geborgten Wobbler.




Als Anmerkung zu meinen gekauften Biedrons sei soviel zu sagen, diese Exemplare laufe bei einem gleichmäßigen, nicht zu schnellen Zug hervorragend und weil es „floater“ sind kann man Sie an Hindernissen wieder auftauchen lassen und sie danach wieder auf Tiefe bringen.

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass die Biedrons gute und sehr gute Laufeigenschaften haben, sie flexibler in der Tiefenwahl sind, die Drillinge wirklich scharf und stabil sind und Sie sicher auch ihr Geld wert sind.

Jokemodus an “Diesen Punkt äußere ich nur als Vermutung, da ich sie ja gewonnen haben“ Jokemodus aus.

Wer also jetzt noch zweifelt, sollte bei seinem Tackeldealer seines Vertrauens vorbei schauen und selber testen.

Bei mir gehören die Biedronwobbler jetzt zum festen Bestandteil meiner Köderbox und werden sehr oft auch zum Einsatz kommen.



Petri Heil aus dem „Grünen Herzen“ von Deutschland


von Bernd



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