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Royberjig

Der RoyberJig

Dieser Köder ist ein Freiwasserköder, der für das Beangeln von Großfischen wie Dorschen , Seelachsen und Heilbutt in Norwegen und Island entwickelt wurde.
Alle Komponenten sind Hochleistungsteile, die mit viel Aufwand zu einem einzigartigen Köder kombiniert wurden. Die Köder stammen aus der Werkstatt des Köderbauers Roy Polinski.
Das Konzept des RoyberJigs ist ein Kopf, der aus kunststoffummanteltem Blei besteht. An diesem Kopf können passende Weichplastikkörper befestigt werden. Das besondere daran ist , dass diese Körper sich beliebig auswechseln lassen, ohne dass sie beschädigt werden. Kopf und Körper werden durch ein Befestigungselement verbunden und der Körper wird durch Sicherungselemente festgehalten, die sich nicht ungewollt lockern können. Erst der Angler löst sie und kann den Körper bei Bedarf gegen einen andersfarbigen bzw. andersartigen austauschen.



RoyberJigs gibt es bis jetzt in den Größenklassen 22 cm und 25 cm und in Gewichten von 230 bis 450 g, womit sie die meisten Bereiche ihres Einsatzzweckes abdecken.
Es ist geplant, die Serie bis Anfang Juli um ein 30 cm Modell zu erweitern.
Besonders erwähnenswert ist die hochwertige Ausführung der beiden Haupteile. So ist der Kopf mit einem äußerst zähen Lack überzogen, bei vielen Modellen findet eine einzigartige Vollglitterlackierung Anwendung und große 3D Augen sind selbstverständlich. Die Körper bestehen aus einer zähen aber hochelastischen Weichplastikmasse, die starke Belastungen aushält, ohne dass der Schwanzteller abgebissen wird. Ein besonderes Feature ist der sog. Booster, eine Schwanzschaufelvergrößerung aus farbigem Weichplastik, die die wirksame Fläche der Schaufel annähernd verdoppelt und die leicht durch den Angler mittels Sekundenkleber angeklebt werden kann. Der Booster vergrößert den Einsatzbereich in Richtung des „faulen“ Angeln mit wenig Aktion, das oft gerade Großfische zum Biss reizt.
Ganz neu im Weichplastikbereich ist eine Vollglitterlackierung, die fischglanzähnliche Effekte ermöglicht und das perfekte Erscheinungsbild erst abrundet.
Die montierten Komponenten sind bis auf die Haken aus Edelstahl, die Permasteel Drillinge von VMC sind überdimensioniert und besonders hochwertig.
Beim 25er Modell werden die Haken mittels dem „RoyberRig“ befestigt, einer speziellen Montageart, die es ermöglicht, alle Haken drehbar zu lagern, was ein Aushebeln des Fisches im Drill unwahrscheinlicher werden lässt.
Dieses Befestigungsprinzip wird nach und nach die ganze Serie bekommen.
Erste Tests haben das enorme Potential des neuen Köders beweisen und es wurden schon sehr gute Fische damit gefangen. Einhellige Meinung der Tester war, dass der RoyberJig sich sehr einfach fischt und perfekt funktioniert.



Testbericht 1

Zitat:
Zitat von Richard Bertels
Wir waren vom 16 -bis 22. Juli 08 in Torsvaag mit sechs Ausfahrten an fünf Angeltagen dabei, wobei die längste Ausfahrt ca 13h ausmachte.


Um einen objektiven Test der Gummiköder durchzuführen standen mir drei Systeme im direkten Vergleich zur Verfügung.Bis auf eine Ausnahme ( Rotbarschtour ) habe ich ausschließlich mit den Gummifischen geangelt und sehr häufig gewechselt.


1. Gladiator 350 g ( Eigenbau ) VA Körper / 23 cm Gummifisch
2. Giant Jighead ( Dapotz ) 400 g / 23 cm Gummifisch
3. Royber Jig 300 g / Gummikörper


Fängigkeit.

Alle drei Systeme brachten eine gute bis sehr gute Bissausbeute, wobei bei allen Systemen kaum Aussteiger zu verzeichnen waren.Der Royber Jig war besonders bei Dorsch und Seelachsbissen mit den Farben Seelachs und Hering erfolgreicher wie seine beiden Konkurrenten.

Mit der Bissausbeute im Vergleich zu meinen pilkenden Kollegen kann der Gummifsch aber nicht mithalten.


Laufverhalten / Auftrieb.

Gladiator: da der Gummifisch in seiner ganzen Länge am VA Körper angebracht ist, ist ein sauberer Lauf schon bei geringsten Ködergeschwindigkeiten erkennbar. Er eignet sich besonders zum „faulen Fischen“. Auf Grund seiner schlanken Form ist eine gezielte Köderkontrolle auch bei Driften über 3 Kn ( 5-10 m über Grund ) gut kontrollierbar.

Royber Jig.:
bei langsamer Köderführung oder bei geringer Drift ist das Laufverhalten recht träge. Beschleunigt man den Royber Jig so entwickelt er ein sehr dynamisches, pendelndes Eigenleben.
Der rote Teller an der Schwanzflosse ist meines Erachtens nicht notwendig, das Laufverhalten in langsamer Drift wird zudem nochmals eingeschränkt. (Eventuell ist der gesamte Gummikörper
etwas zu hart.) Erst nach aufrauhen der Fläche hält der Kleber.

Um die Ködertiefe einigermaßen zu halten muss man stetig aktiv nachlassen, was unnötige Schleppweiten zur Folge hat, die fast immer außerhalb des Sonarbildes liegen. (der Stirnwiderstand ist zu groß)

Giant Jighead.: dito. wobei die Köderbewegung nur in senkrechter Bewegung aktiver wird.


Ködermontage.


Royber Jig.: Die Befestigung des Gummiköders ist genial, einfachst und schnell durchführbar.
Der Gummifisch hält sicher und hält jede harte Attacke aus. Ich habe bis zu 50 verschieden große Fische damit gefangen ohne auch nur einen austauschen zu müssen.

Je ramponierter der Gummifisch war, desto mehr Vertrauen setzt man in das System.

Gladiator.: nur mit Werkzeug durchführbar,ansonsten verschleißfest und sicher

Giant Jighead.: die neue Widerhakenähnliche Befestigung ist besser und sicherer, man sollte aber über vormontierte Varianten verfügen.


Hakenmontage am Köder



Royber Jig.:

Bei der ersten Betrachtungsweise war ich von der „ Schnack“ Lösung aus dem Gummiköder begeistert, das Ergebnis am Fisch jedoch ist schlecht bis mangelhaft.

Nach dem Biss löst das System wie gewollt sofort aus.Fast jeder Fisch verfing sich dann zusätzlich im Kopfdrilling oder umgekehrt Besonders das lösen der Fische wurde durch diesen Umstand erheblich erschwert, an ein schonendes zurücksetzen ist bei diesem System nicht zu denken, hat man einen Drilling frei - sitzt der andere Drilling fest .Diese Situation habe ich durch konsequente Demontage des Kopfdrillings erheblich verbessern können.

Ein häufigeres Aussteigen oder Fehlbisse habe ich dadurch nicht feststellen können so dass der Kopfdrilling in dieser Form
nicht nötig war und nur zur zusätzlicher Hängergefahr beiträgt, was auch zum Verlust meiner 300g Version geführt hat.

Nach relativ kurzer Einsatzzeit verdrallt die Stahldrahtverbindung bei der 300g Version derart, das diese durch einen Wirbel ersetzt werden musste.

Nach dem Verlust habe ich auch bei dem Royber Jig meine Hakenmethode angewandt, denn ich hasse es, gute Köder durch Hänger zu verlieren.

Wenn ein Fisch beißt spielt es keine Rolle ob der Haken unten oder oben, in Einschränkungen vorne oder hinten ist.

Unten hängende Haken erhöhen die Hängergefahr, also macht man sie nach oben.

Die Hakenbefestigung des Gladiators ist genial und einfach und lässt sich auch auf alle Systeme ohne großen Aufwand übertragen.

Im Rücken des Gummifisches befindet sich ein fest verklebter Magnet, der den Drilling fest auf den Gummifisch fixiert.
Der Drilling (Größe 12 ) wird mit starken Sprengringen und Wirbeleinsatz fest mit dem Vorfach aus 1,2 mm Mono verbunden.

Das Vorfach wird lose durch den Sprengring der Köderaufnahme geführt so dass die Sprengringe sich gegenseitig blockieren. Beim Biss geht der Anhieb dann ungehindert durch, und der Drilling löst sich direkt vom Magneten.

Der Haken sitzt im Fischmaul und der Köder gleitet über den Sprengring auf dem Vorfach.
Der Fisch hat somit auch durch heftigstes Schütteln keine Möglichkeit sich die Masse des Köders zu Nutze zu machen um diesen los zu werden.
Dieses System bringt eine 100% ige Fischausbeute und hat in den fünf Angeltagen mit dem Gladiator nie zu Hängern geführt.

Ein Test mit dem Rober Jig, wobei der Drilling mittels Sekundenkleber fixiert wurde, brachte die gleichen Ergebnisse.

Der sonst immer montierte Kopfdrilling geriet schnell in Vergessenheit.

Die von mir gewählt Hakengröße 12 scheint Überdimensional, ist aber in der Praxis genau richtig.Der Haken sitzt immer und er lässt sich einfach und Schmerzfrei lösen.

Die Drillinge am Royber Jig sind zu klein gewählt und stellen besonders bei sich drehenden Fischen wie Lump oder Seewolf eine schier unlösbare Aufgabe dar. Wenn alle sechs Haken gegriffen haben ist nur noch eine Radikalkur möglich.

Alle drei Testfarben wurden im laufe der Angeltage eingesetzt. Eine Fängigkeitsaussage ist stark an die eigene Ködervorliebe angelehnt und somit schwer zu treffen.

Da besonders die Farbgebung des Gladiators in schrill Rosa gehalten war, was in der Bissausbeute im Vergleich keineswegs
einschränkte, kann hier so gut wie alles Funktionieren.

Der Royber Jig ist im Vergleich zu den anderen Ködern am formschönsten und Qualitativ am oberen Level anzuordnen, was objektiv zu Spontankäufen auch bei dem sehr hohen Preis verleitet.Sollte er aber so in dieser Ausführung bleiben werden langfristig die Nachteile überwiegen.

Mit einem dicken „ Petri“
Richard Bertels




Royber Jig



Giant Jighead



Gladiator



Dorsch mit 300 g Hering



11 Kg Heilbutt auf Hering



15 Kg Dorsch auf Schellfisch



Hakensalat



einfache Magnetbefestigung im Gummifisch ( auch durch Heftklammern erreichbar.)



nach dem Anbiss gleitet der Köder auf dem Vorfach

Testbericht 2

Zitat:
Test der Royber Jigs (royberlures.com)

Vorweg: Leider wurde mit den Testködern in Bergfall (am Auresund, Nähe Hitra) nichts gefangen. Aber auch mit allen anderen gefischten Vergleichs-Großködern (Giant Jig Heads, Großwobbler von Man’s und Nils Master, Große Pilker) erfolgten keinerlei Bisse, da beim Ausnehmen mehrerer Fische festgestellt wurde, dass z. Zt. offenbar ein regionales Überangebot an kleiner natürlicher Nahrung (Massen von 3cm-Garnelen, Fischbrut und bis 10cm-Kleinfische) herrschte. Alle unsere großen Fische konnten nur mit kleinen Beifängern/Fliegen und kleinen Pilkern von 60g bis höchstens 150-200g gefangen werden. Jedoch sind wir trotzdem ohne Einschränkungen vollständig von diesen Ködern überzeugt und werden auf jeden Fall weiter damit fischen, da die Testköder nach unseren Angelversuchen und den dabei festgestellten Eigenschaften und Köderverhalten in anderen Situationen als absolut fängig einzuschätzen sind.

Im Einzelnen: Lt. Testvorgabe liegen unterschiedl. Härtegrade der Gummischwänze vor, die bei Zusendung jedoch nicht gekennzeichnet waren. Nach unserer Überprüfung war der größere Köder (25cm Gesamtlänge, 350g) jedoch weicher („schwabbeliger“) und mit noch mehr Eigenaktion als die beiden anderen etwas kleineren Jigs (22cm Gesamtlänge, 230g und 330g). Meiner Meinung nach funktioniert das „faule“ Angeln ohne große aktive Angelbewegungen auch bei der etwas festeren Gummimischung gut.
Die beiden Variationen unterschiedlicher Gummistärke erscheinen ausreichend, mir würde sogar nur die etwas festere Ausgabe reichen.
Das Wechseln der Schwänze bereitet nach kurzem vorsichtigen Herausfinden der Montagetechnik keinerlei Probleme. Beim Angeln haben die Schraubenkopplung und der Schwanz sicher festgehalten. Das Austauschen der Schwänze ist einfach, für Neukäufer wäre eine beigelegte kleine grobe Skizze hilfreich.
Ob die Booster (rote vergrößerte Gummi-Tellerscheiben zum Aufkleben auf die Schwanzfläche) Vorteile bringen, konnte nicht geprüft werden, da ich absolute Schwierigkeiten beim Ankleben hatte, bzw. hat es auch exakt mit dem empfohlenen Kleber gar nicht funktioniert, trotz Trockenwischen und Reinigen der Klebeflächen. Ich halte den Booster aber für überflüssig und als Nachmontage auch für zu umständlich, da die Gummischwänze auch so schon gut mit lebhaften Eigenbewegungen im Wasser zu fischen sind.
Die Anbringung des hinteren Hakens ist o. k., das System ist zuverlässig. Der Haken wurde von uns jeweils ins Gummi eingehakt.
Die Haltbarkeit von Kopf und Körper ist sehr gut.
Ob das eine Hakensystem (22cm=Ösen) oder das andere (25cm=Wirbelsystem) besser ist, kann nicht gesagt werden, beide sind gut in ihrer Funktion. Anmerkung: Beim etwas aktiveren Fischen oder raufkurbeln des Köders überschlug manchmal der vordere Drilling und hing vor dem Köder in der Schnur.
Die Qualität der Metallteile (Wirbel, Ringe, Haken) ist sehr gut.
Es fehlen m. E. noch leichtere Gewichte für geschützte Fjorde (und evtl. die Ostsee) bzw. kleinere Köder für Situationen, in denen je nach natürlichem Futterangebot ein kleiner dimensioniertes Köderspektrum imitiert werden kann.
Als weitere Farben wären weiß, transparent-glitter, schwarz, rot und neongelb vorstellbar.
Die Preise um die 16 EUR für den 22er und 18 EUR für den 25er erscheinen nach intensiver Befassung mit den Ködern fair und angemessen, jedoch auf den ersten Blick erstmal teuer. Evtl. ließen sich höhere Stückzahlen verkaufen, wenn die Preise jeweils 2-3 EUR günstiger wären.

Norbert Wiercimok (Mod. Laksos)





















 

Testbericht 3

Zitat:
Zitat von Eric Frenzel
Testbericht: Royber Jigs

Vor einiger Zeit bewarb ich mich sehr kurzfristig für den Test der so genannten „Royber Jigs“ des Köderbauers Roy Polinski.
Ich war einige Tage später sehr erfreut und überrascht, eine E-Mail von Ihm zu erhalten, dass ich die Gelegenheit des Testens in meinem diesjährigen Island (Talknafjordur) Urlaubs bekommen dürfe.
Gesagt, getan, kurze Zeit später landeten die Köder in meinem Briefkasten.
Nach dem stürmischen Auspacken, stellte ich fest, dass ich sogar vier, statt der vereinbarten drei Köder bekommen habe!!!
Ich war absolut begeistert davon und von dem ersten Eindruck dieser bedingungslosen Großfischköder für die Gesellen der nördlichen Meere.



Genauer gehörten zum Umfang Royber Jigs der Ausführung:

- 22cm, 230g, harter Schwanz, Farbe: Black




- 22cm, 330g, harter Schwanz, Farbe: Makrele



- 25cm, 350g, harter Schwanz, Farbe: Firetiger



- 30cm, 450g, Softschwanz, Farbe: Seelachs



sowie zwei zu den 22cm Gummis passenden Booster für die Schwanzteller.



Beim ersten begrabbeln der Köder fielen sofort die starken Komponenten (Sprengringe, Drillinge, Wirbel), die fantastischen Lackierungen der Köpfe und die ausgeklügelten Befestigungssysteme der Drillinge und des Gummikörpers auf.
Das erste Wechseln der Schwänze verlief problemlos, einfach die Befestigungsstifte heraus ziehen, wechseln, Stifte wieder gesichert und voilà.....fertig.
Anschließend wollte ich sofort einen Booster testen und an der Ausführung in Black montieren.
Dies stellte sich allerdings als etwas schwer heraus, denn mit dem ersten getesteten Sekundenkleber (UHU) war keine Haltbarkeit zu erzielen.
Ein späterer Versuch mit Pattex brachte Besserung, aber auch hierbei war der Booster nicht richtig fest, es sollte mir jedoch erst einmal so reichen.
Das letzte, was ich nach dem Trockentest beurteilen möchte, sind die Gummischwänze.
Hierbei ist zu sagen, dass sie wirklich sehr gut aussehen, jedoch die aufgebrachte Farbe schon teilweise beim ersten Abmontieren des Shads abgegangen ist.


Nun zum Praxistest, welcher in den Westfjorden Islands durchgeführt wurde, und meiner persönlichen Einschätzung.
Diesem vorweg zu nehmen, wir, das sind mein Großvater und ich, konnten auf Grund des anhaltend starken Windes nur einen Tag aus dem Fjord heraus fahren.
Doch auch im Fjord versuchten wir bei Tiefen über dreißig Meter, in denen mehr Dorsche als Schellfische standen, mit ihnen ein paar Fische zu überlisten.
Erfolg hatten wir dabei nur in soweit, dass zwei wirklich gute Dorsche nach kurzem Drill ausstiegen und nur ein halbstarker Winzling an der Makrele mit Haken hängen blieb, der genau so groß war wie der Royber Jig.



Aber pünktlich zum letzten Angeltag konnten wir wenigstens einmal raus fahren und dort fischten wir dann fast ausschließlich diese Köder.
Und das mit riesigem Erfolg was die Stückzahl angeht, jedoch ließ leider die Größe zu
wünschen übrig. Wir fingen Dorsche bis maximal 80cm und das bei jedem Ablassen.
Jedoch lag das nicht an den Ködern, sondern an der riesigen Anzahl dieser Durchschnittsfische für isländische Verhältnisse.



Anfänglich nervten die häufigen Aussteiger, welche bei jeder Drillingsmontage auftauchten.
Nach einigen Versuchen hatten wir dann aber den Dreh raus.
Es waren mindestens zwei wirklich kräftige Anschläge von Nöten, um die Dorsche sicher zu haken und landen. Die Befestigungssysteme bewiesen alle ihre Haltbarkeit, jedoch habe ich bei der Montage mit dem zwischengeschalteten Stahlseil meine Sorge, wie lange diese beim Dauereinsatz hält.
Selbst nach ein paar Dorschen hat es sich schon stark gekringelt aber sonst noch keine Abnutzungserscheinungen gezeigt.
Das Einzige, was Abnutzungserscheinungen zeigte, waren die Gummis.
Diese waren nach einigen Dorschen schon arg ramponiert, jedoch tat das der Fängigkeit keinen Abbruch und auch bei anderen Gummis hat man diese Probleme.
Sowohl der harte als auch der weiche Schwanz bei allen uns zur Verfügung stehenden Jigs haben gefangen und ihre Berechtigung, in der Gerätekiste zu den Köpfen zu landen.
Hier und da gab es noch einen Kratzer am Lack, aber sonst nichts.

Ich fischte dazu im Vergleich noch einige Zeit mit dem Giant Jighead + 23cm Kopyto.
Auch diese Kombi brachte zuverlässig ihren Fisch muss man sagen, jedoch ist die Lackierung anfällig und meiner Meinung nach nicht dem Preis entsprechend und größere Gummi Modelle (über 25cm) sind schlechter montierbar.


Mein Fazit: Sehr empfehlenswert!!! Sollte wirklich mal jeder versuchen, der auf die Großen der Meere aus ist.

Abschließend möchte ich mich noch einmal bei Herrn Polinski für die Bereitstellung und den Test bedanken.


Mit freundlichen Grüßen

Eric Frenzel